Personalrekrutierung

Sich im Wettbewerb um knappe Fachkräfte besser positionieren

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Er rät zudem, nach der Einstellung formale Orientierungs- und Einführungsprogramme anzubieten. So fällt den Neuankömmlingen die Eingewöhnung leichter. Die Firmen sollten auch eine kontinuierliche Datenbank potenzieller Kandidaten pflegen. Bei einer Vakanz wird häufig das Rad neu erfunden und zum Beispiel eine neue Anzeige geschaltet, statt auf existierende Daten zurückzugreifen. Sie sollten zudem neue Rekrutierungskanäle nutzen wie beispielsweise E-Recruiting-Kampagnen, die Bewerber sinnvoll vorfiltern können.

Unterstützung für Unternehmen im Kampf um kluge Köpfe

Mit gezielten Initiativen versuchen Politiker und Interessenvertreter, die Unternehmen zu unterstützen. So haben das Bundeswirtschaftsministerium, das RKW-Kompetenzzentrum sowie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln das Kompetenzzentum Fachkräftesicherung (www.fachkraeftesichern.de) gegründet. Es richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen.

Die Industrie- und Handelskammern aus Baden-Württemberg bieten ebenfalls Informationen an (www.fachkraeftesicherung.ihk.de). Im Internet können Unternehmen etwa ihre betriebliche Altersstruktur und deren Veränderungen bis 2025 untersuchen.

Mitarbeiter ins Zentrum der Unternehmensstrategie stellen

Damit Maßnahmen zur Mitarbeiterrekrutierung nachhaltig umgesetzt werden, müssen die Impulse von der obersten Führungsebene ausgehen. Deshalb rät Reiche: „Stellen Sie den Mitarbeiter ins Zentrum Ihrer Unternehmensstrategie! Wenn Ihre Angestellten merken, dass die Personalentwicklung genauso ernst genommen wird wie die Produktentwicklung, dann hat das eine enorm motivierende Wirkung, die relative Gehaltseinbußen gegenüber großen Konzernen verblassen lässt. Und weil Mitarbeiterzufriedenheit und Kundenzufriedenheit in starker Verbindung stehen, macht sich dies für den Mittelständler oft auch finanziell bemerkbar.“

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