Produktkennzeichnung

Sicherung der Produktqualität verlangt Rückverfolgbarkeit

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Mit dem GLM-L-Etikettierer können in Echtzeit auch die in sogenannten Smart-Labels integrierten Transponder mit optionaler RFID-Einheit während des Etikettendrucks beschrieben und verifiziert werden. Der Einsatz der RFID-Labels, die den Sichtkontakt zwischen Lesegerät und Etikett in der Weiterverarbeitung erübrigen und auch im verschmutzten Zustand identifizierbar sind, verschaffe dem Anwender entscheidende Wettbewerbsvorteile in der Produktions-, Lager- und Distributionslogistik unter Einbeziehung bestehender IT-Infrastrukturen, wie es heißt.

Für Jeanette Holzer von Hellermann-Tyton stehen die Produktsicherheit und -qualität an erster Stelle. Trotz der steigenden Anforderungen an die Produkte lasse man die Kostensituation aber nicht aus den Augen, um wettbewerbsfähig zu sein. KBA-Metronic-Manager Holger Volpert identifiziert als Technik-Treiber neben dem verstärkten Kostenbewusstsein oder dem Schutz vor Plagiaten vor allem die steigenden Anforderungen in puncto Produktsicherheit, Arbeitsplatzkonzentration (MAK-Werte) und den Umweltschutzgedanken im Sinne von sinkenden Verbrauchsmitteln und geringerer Emission.

Fälschungssicherheit bezieht die Verbraucher mit ein

Für Kurt Hoppen von Bluhm Systeme sind die Stichpunkte Qualitätssicherung durch optimale Rückverfolgbarkeit und Verbesserung der logistischen Abläufe im Unternehmen selbst sowie übergreifend in der Lieferkette wichtige Treiber. „In der Supply Chain wird die standardisierte Kennzeichnung zweckmäßigerweise mit einer parallelen Übermittlung von Versand-Informationen über EDI (Electronic Data Interchange) kombiniert: Der Datenverkehr läuft parallel zum Warenverkehr. Bei Ankunft der Ware können die Daten durch die eindeutige Kennzeichnung nur durch Einlesen der ‚Seriennummer‘ für die Versandeinheit vereinnahmt werden“, so Hoppen.

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