Robuste Entwicklung Sick gewinnt bei industrieller KI weiter an Boden

Quelle: Sick 2 min Lesedauer

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Der Automatisierungsspezialist Sick meldet ein solides Ergebnis im herausfordernden Jahr 2024. Umsatz und Gewinn waren rückläufig, Investitionen in Forschung und Entwicklung blieben aber hoch ...

Für den Sensorexperten Sick aus Waldkirch war 2024 nicht wirklich einfach. Der Vorstandsvorsitzende Mats Gökstorp kommentiert: „Dennoch haben wir solide gewirtschaftet! Wir stehen gut da!“. Die genauen Zahlen können Sie im nebenstehenden Beitrag erfahren ...(Bild:  Sick)
Für den Sensorexperten Sick aus Waldkirch war 2024 nicht wirklich einfach. Der Vorstandsvorsitzende Mats Gökstorp kommentiert: „Dennoch haben wir solide gewirtschaftet! Wir stehen gut da!“. Die genauen Zahlen können Sie im nebenstehenden Beitrag erfahren ...
(Bild: Sick)

Das Geschäftsjahr 2024 stand laut Sick aus Waldkirch unter dem Vorzeichen einer schwierigen industriellen Konjunkturentwicklung. Anhaltende lokale Krisen und geopolitische Unsicherheiten, protektionistische Maßnahmen und die Androhung höherer Importzölle setzten bekanntlich die Industrie unter Druck. Auch der weltweite Automatisierungsmarkt entwickelte sich nach Ansicht des Unternehmens nur langsam. Die erhoffte Erholung zur Jahresmitte 2024 blieb auch aus. Deshalb passe sich die Geschäftsentwicklung bei Sick dem nicht gerade idealen Marktumfeld an. Der Umsatz kam dabei auf 2,1 Milliarden Euro (Anmerkung: Sick hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine strategische Partnerschaft mit Endress+Hauser vereinbart, die erst jetzt aktiv ist. Deshalb muss für 2024 der Rechnungslegungsstandard IFRS 5 angewendet werden. Dieser erfordert, dass die Vergleichswerte des Geschäftsjahres 2023 im Geschäftsbericht angepasst werden und somit von den im Geschäftsbericht 2023 veröffentlichten Werten abweichen). Die aktuelle Umsatzentwicklung entspreche einem Minus von 8,9 Prozent zu 2023. Dabei hatten Währungseffekte einen negativen Einfluss auf die Entwicklung, wie es weiter heißt. Denn bei Annahme unveränderter Durchschnittskurse zum Vorjahr hätte sich ein Rückgang der Umsatzerlöse von 7,8 Prozent ergeben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) reduzierte sich um 51,4 Prozent (auf 91,9 Millionen Euro), die Ebit-Marge belief sich auf 4,4 Prozent. Auch für 2025 spüre Sick noch Gegenwind.

Sick hat im letzten Jahr ein solides Ergebnis erreicht

Während die Geschäftsentwicklung im Heimatmarkt Deutschland für Sick und in der Region Asien-Pazifik – hier vorrangig in China – stärker von der schwierigen Marktsituation belastet wurde, war der Umsatzrückgang in den Regionen EMEA und Amerikas weniger ausgeprägt. In Österreich und Großbritannien, Kanada und Brasilien sowie Indien und Südostasien konnten die Waldkircher mit seinen Sensorsystemen teils 2-stelliges Umsatzwachstum erreichen, wie man betont. Zum Bilanzstichtag 31.12.2024 waren im Sick-Konzern 11.804 Mitarbeiter tätig. Infolge der zurückhaltenden Marktnachfrage war der für 2024 geplante Stellenaufbau zum Glück nicht nötig. Dr. Mats Gökstorp, Vorsitzender des Vorstands der Sick AG: „Mit Blick auf die schwierigen Rahmenbedingungen haben wir 2024 ein solides Ergebnis erreicht. Das haben wir vor allem dem engagierten Einsatz unserer Mitarbeiter weltweit zu verdanken.“ Sick hat profitabel gewirtschaftet, man ist robust aufgestellt, merkt der Finanzvorstand Jan-H. Eberhardt dazu an. Zum Jahresbeginn 2025 ist die strategische Partnerschaft mit Endress+Hauser für die Prozessautomation in Kraft getreten. Rund 800 Sick-Mitarbeiter aus dem ehemaligen Geschäftsbereich „Cleaner Industries“ wechselten zu „Endress+Hauser Sick“. Etwa 700 sind nun im Vertrieb und Service von Endress+Hauser. Wird diese Veränderung berücksichtigt, waren zum Bilanzstichtag 10.176 Personen bei Sick beschäftigt.

Das plant Sick in Sachen Forschung und Entwicklung

Sick hat, wie eingangs schon angedeutet, mit 12,2 Prozent seines Umsatzes weiterhin stark in Forschung und Entwicklung investiert. Um Anwender weltweit bestmöglich bei ihren Automatisierungsvorhaben zu unterstützen, entwickelt der Konzern seine eigenen Sensorlösungen weiter und setzt dabei auch auf neue Technologien. Dazu gehören etwa gezielte Akquisitionen im Bereich künstlicher Intelligenz und softwaregestützter Sensortechnik, aber auch Partnerschaften sind ein Erfolgsrezept. Sick baue dadurch sein Produktportfolio in Wachstumsmärkten, wie etwa Autonomen Mobilen Robotern (AMR), gezielt aus. In Sachen KI-Forschung will man die Software- und Digitalisierungskompetenzen weiter stärken. Daraus ging im letzten Jahr bereits die smarte Kamerasensorik „Inspector83x“ hervor, die dem Qualitätsmanagement dient.

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