5G-Chance Siemens öffnet private 5G-Vorteile der Industrie

Quelle: Pressemitteilung von Siemens 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Siemens bringt erstmals eine selbst entwickelte, private Infrastruktur für den Mobilfunkstandard 5G auf den Markt. Der soll jetzt auch vielen Industriesektoren zugute kommen.

Private 5G-Netze, auch Campusnetze genannt, arbeitet äußerst störungsfrei, sagt Siemens. Jetzt hat das Unternehmen ein solches Netzwerk entwickelt, getestet und verbessert, das diesen und andere Vorteil auch der Industrie eröffnen wird. Lesens Sie!(Bild:  Siemens)
Private 5G-Netze, auch Campusnetze genannt, arbeitet äußerst störungsfrei, sagt Siemens. Jetzt hat das Unternehmen ein solches Netzwerk entwickelt, getestet und verbessert, das diesen und andere Vorteil auch der Industrie eröffnen wird. Lesens Sie!
(Bild: Siemens)

Die neue Siemens-Entwicklung in puncto 5G ermöglicht es auch Industrieunternehmen, eigene lokale 5G-Netze aufzubauen, die Automatisierungsanwendungen bestmöglich unterstützen können, wie es heißt. Mit eigenen 5G-Netzen zünden Industrieunternehmen die nächste Stufe der vernetzten Produktion, bringt es Axel Lorenz, CEO Process Automation bei Siemens, auf den Punkt. 5G sei nicht zuletzt entscheidend für Anwendungen von mobilen Robotern, autonomer Logistik und fahrerloser Transportsysteme. Mit der privaten 5G-Infrastruktur von Siemens habe man auch jederzeit die alleinige Kontrolle über seine Daten. Das 5G-Netz könne außerdem nach individuellen Bedürfnissen geknüpft werden.

Weitgehend störungsfreie im 5G-Netz arbeiten

Weitere Szenarien für die industrielle 5G-Funktechnik umfassen laut Siemens den integrierten Einsatz von vernetzten Tablets, VR-Brillen und diversen „intelligenten“ Werkzeugen. Auch können Edge-Geräte flexibel eingesetzt werden. Das klappt auch in Brownfield-Anwendungen, in denen die nachträgliche Verlegung von Kabeln nur schwer möglich ist, betont der Anbieter. Im Gegensatz zu anderen Funktechnologien nutzten private 5G-Netze, auch Campusnetze genannt, ein lizensiertes Frequenzband und könnten deshalb weitgehend störungsfrei betrieben werden. Siemens habe seine 5G-Infrastruktur nicht zuletzt speziell für die Anforderungen von Industriekunden und industriellen Anwendungen entwickelt. Sie besteht aus einem 5G-Core und einem Radio Access Network (RAN, Funkzugangsnetz). Das RAN umfasst die Central Unit (CU), die Distributed Unit (DU) und die Rado Units (RUs). Unterschiedliche 5G-Endgeräte könnten sich mit der 5G-Inastruktur verbinden und im privaten 5G-Netz kommunizieren. Das 5G-Komplettangebot von Siemens sei auch für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen konzipiert.

Stahlkonzern Salzgitter hat schon zugeschlagen

Vor dem Marktstart hat Siemens seine private 5G-Infrastruktur umfassend in realen Produktionsumgebungen getestet, wie zum Beispiel am Siemens-Produktionsstandort Karlsruhe, wie man erfährt. Durch die Implementierung und den Betrieb des Prototypennetzwerks in den eigenen Fertigungsstätten hat Siemens das Ganze auch in der Praxis getestet und weiterentwickelt. So stelle Siemens sicher, dass die Entwicklung den Anforderungen von industriellen Produktionsumgebungen standhalte und industrielle Anwendungen sinnvoll unterstütze. Die private Siemens-5G-Infrastruktur ist zunächst in Deutschland verfügbar. Weitere Länder werden Schritt für Schritt folgen. Ein Pilotkunde für die 5G-Komplettlösung ist übrigens der Stahlkonzern Salzgitter AG aus Deutschland.

(ID:49727952)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung