Simulationssoftware

Simulation und Virtualisierung senken die Entwicklungskosten

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Einig sind sich die Experten, was die Zukunft der Simulation und der virtuellen Inbetriebnahme angeht: Der Trend geht zu Integration und Durchgängigkeit. Siemens arbeitet laut Schlögl daran, die Modelle automatisch generieren zu können, um den Aufwand für die Erstellung zu reduzieren; denn dieser Aufwand sei bislang ein Hindernisgrund für einen breiteren Einsatz: „Die Integration der heute im Maschinen- und Anlagenbau häufig isoliert arbeitenden Engineering-Werkzeuge schreitet weiter voran. Die für die virtuelle Inbetriebnahme benötigten Modelle werden in Zukunft beim Engineering weitgehend automatisch entstehen und die Realität noch genauer abbilden. Spätestens dann wird die virtuelle Inbetriebnahme zum Standard werden.”

Auch das Schlagwort digitale Fabrik steht im Zusammenhang mit der Simulation: Durch die Abbildung der kompletten Anlage in frühen Phasen der Entwicklung können Simulationenen hinsichtlich Effizienz und Verfügbarkeit der Komponenten durchgeführt werden, sagt Güttel. „Darüber hinaus kann so bereits eine virtuelle Inbetriebnahme der Anlage ohne eine vollständig existierende Hardware erfolgen, was zu Zeit- und Kosteneinsparungen führen kann.”

Literatur

[1] G. Wünsch: Methoden für die virtuelle Inbetriebnahme automatisierter Produktionssysteme; Verlag Utz, Herbert, aus der Reihe Forschungsberichte IWB 215

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