Fraunhofer Simulationen helfen beim Reduzieren der Kosten
Simulationen als Querschnittsanwendungen stellte die Fraunhofer-Allianz „Numerische Simulation von Produkten und Prozessen“ auf der Hannover-Messe vor. Wie Andreas Burblies, Leiter der Geschäftsstelle der Allianz, erläuterte, erlebt die Simulationstechnik derzeit neue Möglichkeiten durch die Entwicklung in der IT und der Unterhaltungselektronik.
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„Wir profitieren stark von neuen Grafikkarten und Neuheiten wie HDTV, da der Preis für Rechenkapazität dadurch stark sinkt“, sagte Burblies. Als Handicap sieht er derzeit die begrenzte Speicherkapazität von Grafikkarten. Auch bei Prozessoren sei die Grenze erreicht. „Viel Potenzial bieten aber noch Multicore-Anwendungen“, erläuterte Burblies. Als Beispiele in der Simulationstechnik nannte er dafür die Multiskalen-Simulation, mit der man Eigenschaften vom Atom bis zum Bauteil hochrechnen könne, die stochastische Simulation, mit der sich Wahrscheinlichkeiten in die Simulationstechnik einführen lassen, sowie interaktive Simulation, mit der man Simulationen in Echtzeit in virtuelle Realität einbauen könne. Auch eine Kopplung von Condition Monitoring und Simulation sei damit möglich.
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