Zerspanung Simulationsbasierte Prozessoptimierung senkt Kosten beim Fräsen

Autor / Redakteur: Joachim Friedhoff / Bernhard Kuttkat

Neueste Entwicklungen im Bereich der Informationstechnik erschließen neue Potenziale für eine wirtschaftliche Zerspanung. Die Anwendung computergestützter Simulationstechniken in Kombination mit vorhandenem Expertenwissen leistet einen deutlichen Beitrag zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit beim Fräsen komplexer Formen und Modelle.

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Der technische Wandel sowie veränderte Rahmenbedingungen, wie sie beispielsweise durch die Globalisierung entstehen, stellen ständig neue Herausforderungen an das verarbeitende Gewerbe. Die Produktionstechnik als tragende Säule der deutschen Wirtschaft muss sich stets diesen neuen Anforderungen stellen, um Deutschlands Spitzenposition auf dem Weltmarkt zu halten beziehungsweise auszubauen.

Zerspanung muss wirtschaftlich bleiben

Die wirtschaftliche Zerspanung komplexer Formen hat dabei eine Schlüsselrolle. Die Forschung und Anwendung neuer Technologien schafft die Voraussetzungen für die Zukunft der Zerspanungstechnik in Deutschland. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Methoden der Informationstechnik genutzt werden können, um mit Hilfe von Simulationsverfahren den Zerspanungsprozess effizienter zu gestalten.

Forschung und Entwicklung von Simulationsverfahren in diesem Bereich zielen in erster Linie auf die Vorauswahl optimaler Prozessparameter ab. Die Identifikation dieser ist angesichts der sehr spezifischen Zerspanungsaufgaben und der somit einhergehenden Differenzierung, bei gleichzeitiger Forderung nach hoher Flexibilität, ein komplexer Entscheidungsprozess.

Diesen dennoch bei jeder Bearbeitungsaufgabe per Simulation effizient durchzuführen, ist Gegenstand aktueller Forschungsaktivitäten. Eine praxistaugliche Lösung hat sich bisher nur in Nischen realisieren lassen.

Expertenwissen kombinieren mit Simulationstechnik

Auf der anderen Seite gibt es ein fundiertes und breites Wissen über die Auswahl der Zerspanparameter in den einzelnen Unternehmen. Unterstützt durch Maschinen- und Werkzeughersteller ermitteln Facharbeiter und Ingenieure vor Ort die für den jeweiligen Anwendungsfall (sub-)optimalen Prozessparameter. Vor diesem Hintergrund ist eine Softwarelösung, die das vorhandene Expertenwissen mit den Simulationstechniken kombiniert, erfolgversprechender.

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