New „Big Brother“ SKF pusht Zustandsüberwachung bei UPM auf neues Level

Quelle: SKF 3 min Lesedauer

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SKF hat beim Papierhersteller UPM ein 15 Jahre altes Überwachungssystem auf den neuesten Stand der Technik gebracht ...

Erfahren Sie hier, wie die Experten bei SKF beim Papierhersteller UPM die Zustandsüberwachung der Anlagen per KI und anderen Möglichkeiten auf den neuesten Stand gebracht haben ...(Bild:  SKF)
Erfahren Sie hier, wie die Experten bei SKF beim Papierhersteller UPM die Zustandsüberwachung der Anlagen per KI und anderen Möglichkeiten auf den neuesten Stand gebracht haben ...
(Bild: SKF)

Papiermaschinen wie die PM7 bei UPM aus dem Schongau sind, wie SKF betont, Wunderwerke der Rotationstechnik. Auf einer Produktionsstrecke von über 100 Metern wird damit eine zunächst nasse Fasersuspension am Ende zu trockenem, bedruckbarem Papier, das zum Beispiel für die Zeitungsherstellung genutzt werden kann. Viele Walzen sorgen dabei nicht nur für den Transport des entstehenden Produkts, sondern steuern auch die Verarbeitung in der Nass- und Trockenphase. Mechanische Beanspruchung, Hitze und Feuchtigkeit fordern dabei die zahllosen Wälzlager in der Maschine heraus, wie es weiter heißt. Um Lagerausfälle frühzeitig zu erkennen und Wartungen planbar zu machen, setzte UPM in Schongau seit 15 Jahren auf SKF-Analyst. Dabei handelt es sich um Hard- und Software zur Zustandsüberwachung. Sie half bisher, Instandhaltungsintervalle zu planen, um Maschinenlaufzeiten zu optimieren. Jetzt war es jedoch an der Zeit, die Systemarchitektur auf einen aktuellen Stand zu bringen – und besser noch! Denn die bisher reaktive Zustandsüberwachung konnte proaktiv ausgerichtet werden, um so ein komplett neues Niveau zu erreichen.

SKF beherrscht die Kunst der smarten Alarmierung

Die SKF-Experten sorgten für die Softwaremigration von SKF-Analyst zum modernen SKF-Observer, der eine neue Monitoring-Hardware bietet und die Möglichkeit, unterschiedliche OT-Systeme zur Produktionssteuerung innerhalb der Fertigungskette zu implementieren, wie es heißt. Den Schlüssel dafür liefert OPC UA, bekanntlich ein Kommunikationsprotokoll zwischen Maschinensprachen, das im Fall von UPM etwa Softwaresysteme von Siemens, Honeywell, ABB und Aveva zusammenbringt und deren Datenschatz über den Aveva-Edge-Server an die SKF Observer Cloud anbindet. Diese Daten zielgerichtet auszuwerten, aus ihnen die richtigen Schlüsse zu ziehen und entsprechend zu handeln ist aber nur das eine. Denn es stellt sich auch die Frage, wie solche Routinen angestoßen und die zuständigen Mitarbeitenden über drohende Störfälle rechtzeitig informiert werden können. Das fassen SKF-Spezialisten unter dem Motto „Die Kunst der intelligenten Alarmierung“ zusammen. Für den komplexen Anwendungsfall bei UPM hat man dazu eine Schnittstelle zwischen Observer-Cloud und einem eigens eingerichteten Microsoft Teams Channel geschaffen. So erreichen die Warnmeldungen die Verantwortlichen unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz, damit schnell darauf reagiert werden kann.

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