Dekarbonisierungsforschung
So kann die Industrie schnell klimaneutral werden

Quelle: Fraunhofer-ISI 4 min Lesedauer

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Deutschland soll bis 2045 treibhausgasneutral werden, doch nur 2021 emittierte man etwa 181 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Was kann man machen? Hier sind Antworten ...

Die Zementindustrie und die Stahlindustrie (Bild) gehören zu den Branchen, die sich mit der Dekarbonisierung bis 2045 besonders schwer tun werden, sagen Forscher des Fraunhofer-ISI. Deshalb gibt es Tipps mit denen beide das wenigstens bis 2050 schaffen könnten.(Bild:  Thyssenkrupp)
Die Zementindustrie und die Stahlindustrie (Bild) gehören zu den Branchen, die sich mit der Dekarbonisierung bis 2045 besonders schwer tun werden, sagen Forscher des Fraunhofer-ISI. Deshalb gibt es Tipps mit denen beide das wenigstens bis 2050 schaffen könnten.
(Bild: Thyssenkrupp)

Auf die Deutsche Industrie entfällt gut ein Viertel beziehungsweise 24 Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen, berichtet das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Etwa zwei Drittel der industriellen Emissionen stammten aus der energieintensiven Industrie, wovon die Hälfte von der Stahl- und Zementindustrie verursacht werde. Aufgrund ihrer prozessbedingten Emissionen sowie hoher Prozesstemperaturen wird es mit dem Dekarbonisieren in diesen Sektoren also schwierig. Deshalb sind innovative technische Konzepte und langfristig angelegte politische Rahmenbedingungen sehr wichtig, um der Industrie Planungssicherheit für notwendige Investitionen zu geben. Genau hier setzte das Projekt „DekarbInd“ an ...

Derkarbonisierung der Stahlbranche bis spätestens 2050

Im Rahmen des Projektes entwickelte man am ISI mit dem Wuppertal Instituts unter anderem Eckpunkte für Roadmaps zur Dekarbonisierung der Stahl- und Zementindustrie. In mehreren Workshops tauschten sich Stakeholder aus Wirtschaft, Industrie, Verbänden, gesellschaftlichen Interessengruppen, Politik, Behörden und Wissenschaft über zwei Jahre hinweg partizipativ aus. Gemeinsame Visionen zu entwickeln war dabei ein Punkt sowie mögliche Transformationspfade zu finden, Treiber und Hemmnisse zu identifizieren sowie konkrete Maßnahmen und Handlungsfelder abzuleiten.

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