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Management

So sieht eine moderne C-Teile-Beschaffung aus

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RFID-Kanban: Automatischer Nachschub für Produktionsmittel

Dauerhaft sichere und effiziente Prozesse sowie bei Bedarf eine schnelle Anpassung des Warenflusses –RFID, Radio Frequency Identification, ist in Zeiten immer flexiblerer Produktionslinien nicht mehr wegzudenken und bei Würth Industrie Service heute als Standardlösung im Kanban bei über 50 % der Kunden im Einsatz. Dank der RFID-Technologie werden der Beschaffungsprozess und die damit verbundenen Nachbestellungen für alle Kleinteile vollständig automatisiert. Das Herzstück der Technologie sind die integrierten Transponder, die Informationen wie Behältertyp, Artikelnummer, Bezeichnung, Füllmenge und Charge speichern, an jedem ausgelieferten Behälter angebracht sind und im Bedarfsfall automatisiert eine Bestellung auslösen. Hierzu werden diese Daten direkt von der Produktion des Kunden zum Zentrallager in Bad Mergentheim übermittelt, zum Beispiel mit Hilfe des „iSHELF“. Über eine eingebaute Sender-Empfänger-Einheit im Regalboden erkennt es direkt, wenn ein leerer Behälter abgestellt wird. Das Regal liest den RFID-Chip aus und übermittelt die Information über Artikel und Menge unmittelbar an das Warenwirtschaftssystem weiter. Der Vorteil für den Kunden: Ein manuelles Nachbestellen entfällt und damit auch eine potenzielle Fehlerquelle.

Die Ausgabeautomaten stellen zugriffsgesichert und rund um die Uhr insbesondere indirektes Material unabhängig von der Materialausgabe dezentral am Bedarfsort zur Verfügung.
Die Ausgabeautomaten stellen zugriffsgesichert und rund um die Uhr insbesondere indirektes Material unabhängig von der Materialausgabe dezentral am Bedarfsort zur Verfügung.
( Bild: Würth Industrie Service GmbH & Co. KG )

Automatensysteme: Transparentes Management für Betriebsmaterial

Einerseits steigt die Komplexität in Logistik- und Produktionsprozessen. Die andere Seite sind die höheren Anforderungen an die Arbeitsumgebung. Das Bedürfnis, alle Artikel genau dort zur Verfügung zu stellen, wo sie letztendlich benötigt werden, gilt auch für die betriebsinterne Versorgung mit Hilfs- und Betriebsstoffen. Hier greift die ganzheitliche Automatenversorgung „ORSYmat“. Eingesetzt in der Materialwirtschaft oder Instandhaltung ist dieser stille Helfer eine praktische Lösung, um orts- und zeitunabhängig von den Öffnungszeiten der Materialausgabe zu werden. Außerdem entfallen manuelle Bedarfsmeldungen für Ge- und Verbrauchsartikel mit unregelmäßigem Bedarf, wie persönliche Schutzausrüstung und Werkzeuge. Mit Hilfe der Ausgabeautomaten können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugriffsgesichert Artikel wie Handschuhe, Batterien oder Bits entnehmen und eine automatische Nachbefüllung wird angestoßen. Und genau dort kommt auch RFID zum Einsatz: Die Identkarten der Mitarbeiter sind mit RFID-Technologie ausgestattet und erlauben den Zugriff zum Automaten. Dabei sind unterschiedliche Berechtigungsstufen auf den Karten hinterlegt wie Bestellung, Entnahme und Wiederbefüllung. Die Materialversorgung ist damit rund um die Uhr konstant gegeben, was ein wichtiger Schlüssel für die effiziente und sichere Arbeit an der Linie ist.

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* Stephanie Boss ist Teamleiterin Marketing bei Würth Industrie Service in 97980 Bad Mergentheim, Tel. (0 79 31) 91-11 53, stephanie.boss@wuerth-industrie.com

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