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So unterstützen Fertigung und Forschung die Nachhaltigkeit

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Igus-Power für die Kreislaufwirtschaft mit Kunststoff

Energieketten aus thermoplastischem Kunststoff landen nach dem Ende ihrer Lebenszeit oft im Industriemüll und somit in der Verbrennung. Das Problem dabei ist, dass die Emissionen unter Umständen die Umwelt belasten können, wenn die Modalitäten in einer Verbrennungsanlage nicht stimmig sind. Außerdem gehen damit wertvolle Werkstoffressourcen für immer verloren.

Die Diesen Herausforderungen der Linearwirtschaft, wirkt die Igus GmbH aus Köln aber nun mit einem eigenen Recyclingprogramm entgegen. Anwender schicken dabei ihre ausgedienten Energieketten – und zwar egal von welchem Hersteller – einfach zu Igus. Dort werden sie zu Regranulat verarbeitet, sodass das Material in der Kunststoffverarbeitung wiederverwendet werden kann. Für die Einsendung der alten Ketten erhalten Kunden im Gegenzug einen Wertgutschein.

Hier schöpft einer aus dem vollen Kreislaufpotenzial! Denn Igus nimmt Energieketten aus Kunststoff wieder zurück, um aus ihnen Neuprodukte aus Rezyklat zu fertigen.(Bild:  Igus)
Hier schöpft einer aus dem vollen Kreislaufpotenzial! Denn Igus nimmt Energieketten aus Kunststoff wieder zurück, um aus ihnen Neuprodukte aus Rezyklat zu fertigen.
(Bild: Igus)

Um die Abwicklung des Recyclings zu beschleunigen, steht Interessierten eine entsprechende Online-Plattform zur Verfügung (chainge.igus.de). Auch Besitzer alter technischer Kunststoffteile (wie Halbzeuge oder Zahnräder) könnten dort eine Recyclinganfrage stellen, Retouren abwickeln und Gutschriften für den Kauf neuer Igus-Produkte managen.

Aus einem Ideenfunken wird ein warmes Feuer

„Was mit einer kleinen Idee begann, hat rasant an Fahrt aufgenommen“, berichtet Michael Blass, Geschäftsführer E-Kettensysteme bei Igus. Seit dem Start des Projekts habe Igus bereits über 60 Tonnen Hochleistungs-Kunststoffe gesammelt und recycelt. Die Hälfte davon allein in diesem Jahr, wie man betont. Die Rheinländer bieten dadurch alles aus einer Hand – und sind nicht „nur“ Kunststoffproduzent und -lieferant, Montagedienstleister und Entsorger, sondern auch Produzent und Lieferant von Rezyklat. Aus diesem entstehen wieder neue Produkte wie beispielsweise die erste Energiekette aus 100 Prozent recyceltem Material. Das Angebot ist in dieser Form einzigartig und leistet einen Beitrag dazu, Kunststoff zu einer nachhaltigen Ressource zu machen. Igus ist natürlich in Hannover mit dabei.

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