Simulation Software zur Simulation und Berechnung von Windenergie-Anlagen und Windparks

Autor / Redakteur: Ullrich Höltkemeier / Karl-Ullrich Höltkemeier

Bei der Planung und Berechnung von Windenergie-Anlagen und Windparks sind Berechnungen mit dem Computer umgänglich. Simulationstools und andere Berechnungsprogramme können dabei helfen.

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Bei der Planung eines Windparks, oder einer Windenergie-Anlage kommt man um Windmessungen vor Ort, sowie die Simulation der Rotorblätter nicht herum. Verschiedene Softwarehersteller haben Simulationstools auf den Markt gebraucht, die das Berechnen von Windenergie-Anlagen erleichtern sollen.

Das Design von Composites-Strukturen unterscheidet sich stark von den Konstruktionsweisen metallischer Bauteile. Es ist der Entwickler, der die mechanischen Eigenschaften von partikel- und faserverstärkten Verbundstoffen und Sandwichstrukturen bestimmt. Die Möglichkeiten zur Festlegung dieser Eigenschaften mittels Materialauswahl, Lagenorientierung und Lagenaufbau zeichnen diesen Werkstoff aus.

Simulieren von Rotorblättern mit Simulationssoftware Ansys Composites PrepPost

Ein wichtiges Werkzeug ist dabei die rechnerische Simulation. Im Bereich der Rotorblattentwicklung setzt beispielsweise ein Hersteller von Windenergie-Anlagen auf die Simulations-Umgebung Ansys Workbench und Ansys Composites PrepPost.

Die Simulationssoftware Ansys Composites PrepPost ist in Ansys Workbench 12.0 integriert und nutzt daher den großen Vorteil einer assoziativen Kopplung mit dem CAD-Programm oder dem Design-Modeler. Design- und Vernetzungsvarianten können somit sehr effizient durchgespielt werden, weil alle composite-spezifischen Features CAD-basiert und automatisierbar zu definieren sind. Daneben ist die Simulations-Umgebung Ansys Composites PrepPost auch über Ansys Classic verfügbar. Ferner ist Ansys Composites PrepPost über Python im Pre- und Postprocessing skriptfahig und damit vollständig automatisierbar.

Freeware Ammonit-ALWIN ermittelt Energieausbeute von Windenergie-Anlagen

Das vom Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) und Ammonit entwickelte und mittlerweile als Freeware angebotene Programm Ammonit-ALWIN verknüpft das Windpotenzial eines Standorts mit den technischen Daten einer Windenergie-Anlage und berechnet eine Prognose des erzielbaren Energieertrags. Ammonit-ALWIN ist ein Programm zur Darstellung der Windstatistik. Es importiert die Messdaten direkt zu dem PC und ermittelt die Windstatistik nach der Raleigh- und Weibull-Methode. Die Daten werden in Form von Häufigkeitsdiagrammen dargestellt. Mit Hilfe der vom Kunden selbst eingetragenen Leistungskurve der Windturbinen kann der Energieertrag ermittelt werden.

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