Werkstoffe Solar-Carport macht den Parkplatz zum architektonischen Schmuckstück

Redakteur: Jürgen Schreier

Mit einem neuen Solar-Carport wird der Pkw-Stellplatz zum Ökostromlieferanten, an dem Designer und (Elektro-)Autobesitzer gleichermaßen ihre Freude haben dürften. Ausgerüstet mit Leichtbausolarmodulen, bei denen Plexiglas von Evonik eine tragende Rolle spielt, soll er jetzt beim Hersteller Mage Sunovation GmbH in die Serienfertigung gehen.

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Mit einem neuen Solar-Carport wird der Pkw-Stellplatz zum Ökostromlieferanten, an dem Designer und (Elektro-)Autobesitzer gleichermaßen ihre Freude haben dürften. (Bild: Evonik)
Mit einem neuen Solar-Carport wird der Pkw-Stellplatz zum Ökostromlieferanten, an dem Designer und (Elektro-)Autobesitzer gleichermaßen ihre Freude haben dürften. (Bild: Evonik)

Carports sind nützlich, aber architektonisch meist wenig spektakulär: Ein Flachdach auf vier Säulen schützt den darunter abgestellten Wagen vor Sonne, Regen, Schnee und Hagel.

Dass jedoch das Design keineswegs zu kurz kommen muss, beweist jetzt Sunovation Eco Technics. Der neue Fotovoltaik-Design-Carport der Mage Sunovation GmbH nutzt Plexiglas von Evonik als Träger für die Solarzellen – ein Material, mit dem die Solarmodule ganz nach Wunsch in Form gebracht werden können. Futuristisch im Design, hat er alles, was einen modernen Stellplatz ausmacht: Solarmodule für die Energieerzeugung, energiesparende Hochleistungs-LED, Bewegungsmelder, die die Beleuchtung einschalten, und eine Steckdose zum Aufladen eines Elektroautos.

Elektrische Leistung der Solarzellen beträgt 1 kWp

Ein für Evonik konstruierter Carport steht seit kurzem in Darmstadt – direkt vor dem neuen Leichtbaustudio, in dem Evonik ausgeklügelte Kunststoffteile für den Leichtbau zeigt, die in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, aber auch in der Solar- und Architekturbranche eingesetzt werden - eine passende Umgebung für den Solar-Carport, der sich in elegantem Bogen empor schwingt.

Mit seiner 8 m² großen Photovoltaikfläche lässt sich damit genügend Strom produzieren, „um den Bedarf eines Elektroautos zu decken, das etwa 40 Kilometer pro Tag bewegt wird“, wie Markus Krall, Gründer und Gesellschafter der Mmage Sunovation GmbH, erklärt.

Die elektrische Leistung der Solarzellen, die üblicherweise in Kilowatt Peak (kWp) angegeben wird, beträgt 1 kWp.

Leichtbausolarmodul ermöglicht filigrane Konstruktion

Möglich wird die filigrane Konstruktion des Carports durch ein Leichtbausolarmodul aus Kunststoff. Die Solarzellen sind zwischen zwei Platten aus Plexiglas eingebettet. Die Deckplatte ist aus Vollmaterial gefertigt, während für die untere Platte eine leichtere Stegplatte gewählt wurde, die zusätzlich Gewicht einspart. Ein spezielles Mehrkomponentengel zwischen den beiden Platten sorgt für einen festen Modulverbund.

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