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Das geringe Gewicht des Leichtbausolarmoduls – es wiegt rund 60% weniger als ein vergleichbares Glas-Glas-Modul – macht eine aufwändige Unterkonstruktion überflüssig und eröffnet vielfältige Designmöglichkeiten: von verschiedenen Farben bis hin zu einer satinierten Unterseite.
Bei dem Modell in Darmstadt haben sich die Designer für eine Hinterleuchtung der Module mit Stäben aus Plexiglas-LED entschieden. Werden die Stäbe über die beiden an den Enden sitzenden LED angeleuchtet, verteilen sie das Licht gleichmäßig über die gesamte Länge. Die LED können über Bewegungsmelder eingeschaltet werden.
Deckplatte besteht aus UV-beständigem Plexiglas Solar
Bei der oberen Platte stehen dagegen Wetterfestigkeit, mechanische Eigenschaften und die Lichtdurchlässigkeit (Transmission) im Vordergrund. „Ein klarer Fall für Plexiglas“, schwärmt Uwe Löffler, im Geschäftsgebiet Acrylic Polymers von Evonik verantwortlich für den Aufbau neuer Geschäfte im Marktsegment Solar. „Es besitzt nicht nur die höchste Transmission unter den transparenten Kunststoffen,
sondern ist auch hervorragend witterungs- und UV-beständig.“
Im Carport in Darmstadt besteht die Deckplatte aus dem neu entwickelten Plexiglas Solar, dessen transmissive Eigenschaften exakt auf den Wirkungsbereich von Solarzellen abgestimmt sind: Es lässt energiereiche Strahlung zwischen 350 und 380 Nanometer laut Evonik weitaus besser passieren als andere Kunststoffe. Daher erreicht mehr energiereiches Licht, das in Strom umgesetzt werden kann,
die Solarzelle.
Ausgereifte Technik in jungem Produkt
Auch wenn der Carport Sunovation Eco Technics noch ein sehr junges Produkt ist, enthält er ausgereifte Technik. „Wir entwickeln seit rund 13 Jahren erfolgreich Leichtbausolarmodule und haben mittlerweile genügend Erfahrung gesammelt“, betont Krall.
Davon zeugen zahlreiche, mit Solartechnik ausgestattete Anwendungen: Bushaltestellen, Golfwagen und Luken für Boote, Katamarane, Funkmasten oder auch eins der weltweit größten Solar-Leichtbaumodule mit einer Fläche von rund 1,6 mal 4 m, das Evonik 2010 auf der Kunststoffmesse K in Düsseldorf präsentiert hatte.
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