Sonniger Kurs Solarschiff-Pilotprojekt der DHL überzeugt Berliner

Quelle: Pressemitteilung der DHL 2 min Lesedauer

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Die DHL Group darf den Solarschiffbetrieb für Pakettransporte weiter ausbauen. Dazu wird auch eine zweite Route von Köpenick zum Osthafen geplant. Hier mehr Details.

Das Solarschiff-Pilotprojekt Behala von DHL und Solarwaterworlds wird bis Sommer 2024 verlängert, heißt es. Mit Zustimmung des Berliner Senats wird auch die Route erweitert. Hier erfahren Sie, was man jetzt plant ...(Bild:  DHL)
Das Solarschiff-Pilotprojekt Behala von DHL und Solarwaterworlds wird bis Sommer 2024 verlängert, heißt es. Mit Zustimmung des Berliner Senats wird auch die Route erweitert. Hier erfahren Sie, was man jetzt plant ...
(Bild: DHL)

Die DHL Group wird den Pakettransport auf dem Wasser in Berlin weiter ausbauen. Das Pilotprojekt mit dem elektrisch angetriebenen Solarschiff verlaufe so erfolgreich, dass es jetzt um mindestens ein Jahr verlängert werde. Das hat DHL Paket nun zumindest gemeinsam mit den Partnern Berliner Hafen- und Lagergesellschaft Behala und der Reederei Solarwaterworld beschlossen.

Mittlerweile hat DHL seit dem Start des Projekts im Oktober 2022 bereits über 50.000 Pakete per Solarschiff und damit CO2-neutral in der Bundeshauptstadt zugestellt. Das seien rund 350 Sendungen am Tag. Parallel zur Verlängerung der Laufzeit plant man nun auch, die bisherige Route von Spandau zum Westhafen um zwei weitere Haltepunkte am Humboldthafen am Hauptbahnhof und am Wikingerufer zu erweitern. Außerdem sollen bis Ende des Jahres alle Voraussetzungen geschaffen werden, um eine zweite Route von Köpenick zum Osthafen nahe der Oberbaumbrücke mit einem zweiten Solarschiff einzurichten.

Das Solarschiff füge sich nahtlos in die grüne Nachhaltigkeitsstrategie der DHL Group ein. Schon jetzt sei der Konzern der klimafreundlichste Post- und Paketdienstleister der Hauptstadt. Denn mit einer E-Zustellflotte von rund 1.000 E-Fahrzeugen sowie über 1.700 elektrischen Lastenrädern, vor allem E-Trikes und E-Bikes. Damit werden die Brief- und Paketsendungen in knapp 50 Prozent der Berliner Zustellbezirke bereits heute CO2-neutral ausgeliefert.

DHL setzt auch auf solarbetriebene Packstationen

Das Solarschiff in Berlin sei nach Aussage der Partner eine absolute Erfolgsgeschichte. Um nun diesen Weg der klimaneutralen Paketzustellung fortzusetzen, werde die DHL Group nun auch mit dem Berliner Senat eine Kooperation eingehen. Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sollen möglichst an den Haltepunkten des Solarschiffs entlang der Wasserstraßen mindestens 10 solarbetriebene DHL Packstationen aufgestellt werden. Damit werde die CO2-neutrale Logistik in puncto Pakettransport noch weiter vorangetrieben. Der Genehmigungsprozess für die solarbetriebenen DHL Packstationen wird in Zusammenarbeit mit dem Senat in den nächsten Monaten starten, wie es dazu heißt. Nicht zuletzt entlastet der Pakettransport auf den Binnengewässern die Straßen.

Bei diesem, wie betont wird, deutschlandweit ersten Pilotprojekt dieser Art werden keine Emissionen verursacht. Das Solarschiff fährt also umweltschonend und auch noch nahezu geräuschlos.

Vom Westhafen aus bringt DHL die Pakete dann weiter umweltfreundlich zu den Kunden, was dann mit ebenso umweltfreundlichen elektrischen Lastenrädern geschieht. Diese Route wird, wie oben schon erwähnt, nun nach Moabit, zum Humboldthafen am Hauptbahnhof und nach Charlottenburg erweitert. An dem neuen Anleger am Wikingerufer soll dann möglichst auch eine solarbetriebene DHL Packstation aufgestellt werden. Die zweite Route soll an dem Anleger Altstadt Köpenick starten und über mehrere Haltepunkte mit solarbetriebenen DHL Packstationen, etwa in Oberschöneweide, der Rummelsburger Bucht und der Halbinsel Stralau, zum Osthafen führen.

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