Zerspanungstechnik Spanische Fräs- und Bohrwerke mit 50 Jahren Tradition
Zu seinem 50. Firmenjubiläum hat der spanische Spezialist für Fräs- und Bohrwerke Soraluce S. Coop im baskischen Bergera an zwei Technologietagen technische Highlights präsentiert. Hingucker waren dabei unter anderem der automatische Pinolenwechsel sowie ein in die Steuerung integriertes Adaptive Control System.
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Der spanische Hersteller von Fräs- und Bohrwerken Soraluce S. Coop, Bergera, hat vor Kurzem sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Das Jubiläum war willkommener Anlass, zahlreichen Kunden und solchen, die es werden wollen, an zwei Technologietagen einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Unter dem Motto „The satisfaction of a dream come true“ präsentierte das Unternehmen technische Highlights. Bevor die Besucher Hightech zum Anfassen erleben konnten, ließ Managing Director Rafael Idigoras die Geschichte des Unternehmens schlaglichtartig Revue passieren.
Aufkommen der CNC bringt Soraluce zur Diversifizierung
Als sich im Jahr 1962 junge Arbeiter aus Placencia im Baskenland zusammenschlossen, um das genossenschaftlich organisierte Unternehmen Soraluce S. Coop zu gründen, stand im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit die Herstellung von Bohrmaschinen. Arbeiter und Unternehmer zugleich, trieb die junge Mannschaft den Erfolg auf oft steinigem Weg voran. In den Siebzigerjahren erfolgte mit der Herstellung von Bohrwerken die Diversifizierung des Produktportfolios.
Anlass war das Aufkommen der computergestützten numerischen Steuerung für Werkzeugmaschinen. Anfang der Achtzigerjahre schloss sich Soraluce dem Firmenverbund Debako an, der mehrere Werkzeugmaschinenhersteller unter einem Dach vereinte und in den Neunzigerjahren zur Danobat-Gruppe erweitert wurde.
Soraluce mit starker Marktposition dank weltweiter Kooperationen
Rund 95 % der Produkte gingen ins Ausland. Zentrales Vertriebsziel der Gründerzeit war Europa, und dort insbesondere Deutschland. „Mittlerweile ist Soraluce auf allen wichtigen Märkten in der Welt vertreten, beispielsweise in Amerika, China, Indien, Russland, Frankreich und Italien“, konkretisierte Idigoras die Expansion.
Erfolgreiche Unternehmenskooperationen stärkten die Position auf den Auslandsmärkten. Dazu gehört vor allem die Tochtergesellschaft Bimatec Soraluce, die seit 1991 den Absatz von Soraluce-Werkzeugmaschinen in Deutschland vorantreibt. Vor allem die steigenden Umsatzzahlen in Deutschland – dort verkaufte das Unternehmen im Jahr 2011 rund 40 % seiner Produktion – führten dazu, dass Soraluce seinen Anteil an der Fräsmaschinenproduktion in Spanien von 4 % im Jahr 1990 auf 42 % im Jahr 2011 steigern konnte.
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