Ausdrehwerkzeug Spanprobleme schon nach dem ersten Bauteil gelöst
Anbieter zum Thema
Endress+Hauser war einer der Testanwender, die den neuen Supermini von Horn in den Feldversuchen testen konnten. Das Ergebnis waren nicht nur verringerte Nebenzeiten, sondern zudem auch eine gesteigerte Standzeit der Werkzeuge.
Horn stellte dem Team von Endress+Hauser sechs Superminis mit Geometrie für die Tests zur Verfügung. Die Auswahl der Kunden für die Feldversuche erfolgt nach gewissen Anforderungen. „Wir kennen unsere Anwender und auch deren Zerspanungsprobleme. Die Auswahl fiel schnell auf Endress+Hauser“, erzählt der Horn-Anwendungstechniker Stefan Minder. In der spanenden Fertigung bei Endress+Hauser zerspant das Team hauptsächlich Werkstoffe wie 1.4404 (X2CrNiMo17-12-2), 1.4435 (X2CrNiMo18-14-3) und Hastelloy (2.4819, NiMo16Cr15W).
Die zu bearbeitenden Werkstoffe haben für den Einsatz in der Messtechnik zahlreiche Vorteile. Dazu gehören beispielsweise Korrosionsbeständigkeit oder Säurebeständigkeit. Für die wirtschaftliche Zerspanung hingegen verlangen die Werkstoffe jedoch nach viel Knowhow der Anwender. Dies gilt insbesondere bei der Serienfertigung von hohen Stückzahlen. Speziell beim Ausdrehen von kleineren Durchmessern stellt sich das Problem mit langen Wirrspänen, die sich wie ein Knäuel im Einsatz um das Werkzeug wickeln. Dies schränkt die Prozesssicherheit massiv ein und führt im schlimmsten Fall zum Werkzeugbruch. Bei Endress+Hauser musste bei der automatisierten Fertigung von M-Gabeln nach jedem fünften Teil ein Stopp programmiert werden, um das Werkzeug manuell von den Spänen zu befreien. Des Weiteren beeinträchtigten die Wirrspäne die Messprozesse sowie die Greifoperationen des Roboters der Bearbeitungszelle.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen