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„Bei uns legten weltweit tausend Mitarbeiter Lieferantenbestellungen an. Bei jeder Bestellung mussten sie übereinstimmende Entscheidungen treffen, welcher von 27.500 Codes anzuwenden war“, sagt Joachim Beurskens, Global Data Manager Purchasing bei DSM. Das Unternehmen erkannte, dass sich durch automatische Zuordnung der Klassifikationscodes die Fehler vermeiden ließen, die bei einer manuellen Zuordnung entstehen. Qualitativ höherwertige Daten wiederum sollten dem Unternehmen eine exaktere Spend Analysis der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ermöglichen.
Automatisches Matching-System für die Stoffklassifizierung
Im Auftrag von DSM entwickelte Data-Flux ein System, mit dem Sachbearbeiter des Konzerns über eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche Probleme ausfindig machen und Regeln zu deren Behebung entwickeln konnten. Anschließend wurde dieses Regelwerk von Data-Flux nahtlos in das SAP-System des Unternehmens integriert.
Zur Stoffklassifikation nach E-Class stellte Data-Flux ein intelligentes automatisches Matching-System bereit, das die Daten von DSM analysiert und den richtigen E-Class-Codes zuordnet. Das Verfahren von Data-Flux ermöglichte die Automatisierung eines Vorgangs, der sonst aus umfangreicher und zeitaufwendiger manueller Arbeit bestünde.
Um die laufende Datenpflege zu vereinfachen, wird die zum Abgleich herangezogene E-Class-Liste laufend aktualisiert. Neu in das SAP-System aufgenommene Materialien können von den Mitarbeitern daher schnell mit den entsprechenden E-Class-Codes versehen werden. So wird die Strukturierung der Beschaffungsdaten zu einem fortlaufenden Prozess.
Verbesserte Datenqualität ermöglicht Festhalten an firmeneigener Data-Governance-Strategie
Data-Flux hat bei DSM für zuverlässige und konsistente Daten gesorgt und diese um den Klassifikationsstandard E-Class erweitert. Dank des SOA-gestützten Ansatzes von Data-Flux kann der Qualitätssicherungsprozess system- und infrastrukturübergreifend im gesamten Konzern implementiert werden. Eine verbesserte Datenqualität ermöglicht DSM ein Festhalten an der firmeneigenen Data-Governance-Strategie. Messbare Ergebnisse und ein effizienteres Erreichen der Geschäftsziele sind die Folge.
„Die Benutzer geben den Namen des zu beschaffenden Produkts zusammen mit den ihnen bekannten Produktkennziffern ein, und das System präsentiert ihnen auf Basis dieser Angaben fünf E-Class-Codes zur Auswahl“, erläutert Beurskens.
„Äußerlich unterscheidet sich der Vorgang nicht von einer ganz normalen Bestellung, aber hinter den Kulissen gleicht das System den eingegebenen Text mit mehreren hunderttausend Schlagwörtern in verschiedenen Sprachen ab und ermittelt die angebotenen E-Class-Codes.“
Technik von Data-Flux hat DSM in die Lage versetzt, E-Class-Codes korrekt zuzuordnen, wodurch eine verbesserte Spend Analysis möglich wurde.
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