Gussteile Sphäroguss bringt Leichtbau bei Windenergieanlagen voran
Trotz hoher Zugfestigkeit hat Sphäroguss die nötige Duktilität, um dynamischen Belastungen und Minustemperaturen zu widerstehen. Das wird besonders bei einer optimierten Legierung deutlich, die der wachsenden Größe von Windenergieanlagen und deren extremer werdenden Standortbedingungen Rechnung trägt.
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Der weltweit steigende Energiebedarf erfordert bei gleichzeitiger Sicherung des Klimaschutzes einen zukünftigen Energiemix aus konventioneller und alternativer Energiegewinnung. Bei der alternativen Energiegewinnung hat die Windenergie den höchsten Erzeugungsanteil.
Die in Deutschland installierte Windenergieleistung von etwa 30 GW wird bis zum Jahr 2020 auf rund 50 GW steigen. Bis dahin soll die Installation von Offshoreanlagen einen Anteil von etwa 40% der gesamt installierten Anlagenleistung haben. Im Onshorebereich – also auf dem Festland – wird dagegen das Repowering immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Bei niedrigen Umgebungstemperaturen rückt Sphäroguss in den Fokus
Mit zunehmender Bedeutung von Anlagenstandorten, an denen teilweise Minustemperaturen herrschen, sowie der immer leistungsstärkeren Offshoreanlagen rückt der duktile Werkstoff Sphäroguss deutlicher in den Fokus der Konstrukteure: Eine höhere Windausbeute infolge dauerhafter, starker Windleistung erfordert eine dauerhafte Sicherung der Werkstoffeigenschaften.
Diese Werkstoffeigenschaften gewährleisten die Legierungen EN-GJS-400-18U-LT sowie EN-GJS-350-22U-LT, optimiert im Sphäroguss Ferrocast (Tabelle 1). Der Nachweis erfolgt am angegossenen Probestück mit 40 mm Dicke im unteren und 70 mm Dicke im oberen Wandbereich.
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Datei: Tabelle 1 (pdf)
Datei: Tabelle 2 (pdf)
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