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Durch eine auf Trendwerten basierte Regelung mit Padicon können nun die Öfen effizienter arbeiten. Mit dem Echtzeit-Monitoring kann die Ablauforganisation verbessert werden.
Gleichmäßigerer Produktionsablauf optimiert Spitzenlasten
Um den Strombezug zu optimieren, erfolgt nun eine Verlagerung der Schmelzzeiten und damit ein gleichmäßigerer Produktionsablauf. Vor dem Einsatz der Parallel-Differenzstrom-Regelung fuhr die Gießerei mit einer Spitzenlast von 5773 kW (Bild 1), jetzt überwacht das System die Spitzenlast bei 3500 kW (Bild 2). Der Schmelzprozess wird trotz der Absenkung nicht gestört. Eine Überschreitung ist praktisch nicht möglich.
Durch die Einhaltung des durch das Energiekontrollsystem abgesenkten und überwachten Leistungsmaximums spart das Unternehmen knapp 100000 Euro im Jahr. Außerdem ist dem Einkauf durch die dauerhafte Absenkung ein Argument für die Verhandlung der Stromlieferverträge gegeben. Darüber hinaus kann das liefernde Energieversorgungsunternehmen den Bedarf sicher planen.
Stromverbrauch in Echtzeit dargestellt
Die Echtzeitdarstellung aller angeschlossenen Stromverbraucher ermöglicht auch eine lückenlose Schwachstellenanalyse und damit eine schnelle Anpassung an mögliche produktionstechnische Veränderungen. Das zum Patent angemeldete Verfahren Padicon ermöglicht die parallele differenzierte Führung großer elektrischer Abnehmerlasten ohne Nachteil für Produktion und Fertigung. Die Strom-Absenkungen, die mit dem System erzielt wurden, sind in dieser Größenordnung auch in anderen Branchen mit ähnlichen Spitzenlastproblemen erzielbar.
Dr. Ralf Tanneberger ist Geschäftsführer der Dr. Tanneberger GmbH in 01445 Radebeul.
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