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Temperaturverteilung der Schmelze für jeden Bereich vorhersagen
Um die hohen Ansprüche der Qualitätsanforderung an Spritzgusskomponenten zu erfüllen, ist eine genaueste Diagnose des Temperaturverhaltens der Schmelze in der Kavität elementar. Mit der Simulation kann zu jedem Zeitpunkt des Füllvorganges und für jeden Bereich in der Kavität die Temperaturverteilung der Schmelze vorhergesagt werden. Aussagen über das Temperaturverhalten der Schmelzefront ermöglichen Rückschlüsse darauf, wie die Wärme in der Kavität transportiert und wo möglicherweise Probleme hinsichtlich der Temperatur entstehen, welche sich unter anderem auf die Abkühlzeit des Bauteils auswirken. Außerdem können Bereiche mit extrem hoher oder niedriger Temperatur identifiziert werden. Weitere Aussagen hinsichtlich der Verteilung der höchsten, durchschnittlichen und niedrigsten Temperatur erleichtern dem Konstrukteur die Auswahl der optimalen Füllgeschwindigkeit für eine möglichst gleichmäßige Temperaturverteilung in der Kavität (Bild 5). Mit der durchschnittlichen Temperaturverteilung ist der Konstrukteur in der Lage, die gegenseitige Beeinflussung der warmen, zähfließenden Polymerschmelze und des gekühlten Werkzeuges sowie deren Auswirkungen zu jedem Zeitpunkt zu analysieren. Damit können Hotspots oder unzureichend gefüllte Bereiche aufgrund von Shortshots vermieden werden.
Anschnittstärken und fließinduzierte Einflüsse schnell analysieren
Der Konstrukteur kann zudem mithilfe von NX Easy-Fill einfach und schnell Anschnittstärken, erhöhte Fließwiderstände, Eigenspannungen und fließinduzierte Einflüsse analysieren und entsprechend den Anforderungen optimieren.
NX Easy-Fill Analysis ermöglicht es Konstrukteuren, potenzielle Fertigungsfehler leicht zu analysieren, ohne die gewohnte NX-Arbeitsumgebung zu verlassen. Damit ist es möglich, signifikante Fragestellungen des Bauteildesigns effizienter zu beantworten, wie beispielsweise bei der Auswahl der optimalen Zahl der Anspritzpunkte, des Materiales oder geeigneter Prozessbedingungen. Mit E-Design-Sync für NX bietet Moldex 3D darüber hinaus erweiterte Funktionen und Aussagen hinsichtlich Nachdruckphase, Kühlung, Faserorientierung oder auch mögliche Verzüge (siehe auch Bild 2 und 3). Es ermöglicht NX-Anwendern, kritische Prozessfaktoren zu visualisieren und anhand von Ergebnissen, wie Einfallstellen, zu hohen Drücken oder thermischen Verzügen und Schwindungsverhalten, optimale Herstellungsbedingungen zu finden. MM
* Cristoph Hinse ist Geschäftsführer der Simpatec GmbH in 52072 Aachen, Tel. (02 41) 93 67 15 00, c.hinse@simpatec.com
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