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Kleine und mittlere Anwendungen benötigen häufig eine Visualisierung, um die Applikation bedienen und überwachen zu können. Weil herkömmliche Scada-Lösungen oftmals zu teuer sind, hat Phoenix Contact in alle Steuerungen einen Webserver integriert.
Visualisierung auf der SPS in jedem Internetbrowser darstellbar
In Verbindung mit der Projektierungs-Software Webvisit kann der Anwender seine Visualisierungslösung einfach und wirtschaftlich erstellen, auf der SPS ablegen und anschließend in jedem Java-fähigen Internetbrowser darstellen. Mit dem ebenfalls integrierten FTP-Server können Projekte, Datenblätter oder Funktionsbeschreibungen im Dateisystem abgelegt werden, sodass sich der Service-Techniker die für die Wartung erforderlichen Informationen direkt vor Ort anzeigen lassen kann. Auf dem FTP-Server werden darüber hinaus Betriebsdaten gespeichert und bei Bedarf abgerufen.
Müssen die Betriebs- und Prozessdaten jederzeit sowie unabhängig von den Zugriffen vor Ort zur Verfügung stehen, können sie über SQL-Bausteine direkt in eine SQL-Datenbank übertragen und von dort gelesen werden. Durch die sinnvolle Integration der Informations- (IT) in die Automatisierungstechnik lassen sich betriebliche Abläufe optimieren, um Kosten und Zeit zu sparen. Außer den bereits erwähnten Funktionen können die vier Inline-Steuerungen deshalb über frei programmierbare Funktionsbausteine via TCP/IP oder UDP kommunizieren.
Reduzierte Komplexität vereinfacht Programmierung
Die Steuerungen der 100er Leistungsklasse von Phoenix Contact werden mit der kostenfrei erhältlichen Entwicklungsumgebung PC Worx Express programmiert (Bild 2). Aufgrund ihrer reduzierten Komplexität bietet die Software einen einfachen Einstieg in die auf der internationalen Norm IEC 61131-3 basierende Applikationsentwicklung.
Dabei stehen dem Anwender alle Funktionen der Standard-Programmiersoftware PC Worx zur Verfügung. Dazu gehört das automatisierte Einlesen der angeschlossenen E/A-Komponenten, das die Erstellung des Applikationsprogramms vereinfacht, sowie die Reduzierung des Variablen-Handlings auf „lokale“ und „globale“ Variablen, um die Übersichtlichkeit zu verbessern.
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