SPS/IPC/Drives 2008

SPS steuert kleine und mittlere Anlagenteile

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Durch die Verwendung großer, aussagefähiger Icons lässt sich die Oberfläche von PC Worx Express intuitiv bedienen. Im Ansicht-Menü können alle wichtigen Ansichten sukzessive freigeschaltet werden, um die Bedienoberfläche an die jeweilige Benutzer-Erfahrung anzupassen. Von PC Worx wurden auch die Debug-Funktionen übernommen, die zu einer weiteren Vereinfachung der Programmerstellung beitragen. Mit Hilfe eines Logik-Analyzers können ausgewählte digitale oder analoge Werte über einen bestimmten Zeitraum überwacht werden, was zu einer schnellen und umfassenden Analyse der Applikationsfunktionen beiträgt.

Software unterstützt das Forcen von Variablen-Inhalten

Weil der Programmierer während der Inbetriebnahme die Übersicht verlieren kann, welcher Variablen-Inhalt auf einen bestimmten Wert gezwungen worden ist, unterstützt PC Worx Express das „Forcen“ von Variablen-Inhalten und physikalischen Ausgängen. Dazu liegt eine Liste aller „geforcten“ Variablen vor, die entweder einzeln oder insgesamt in den Ursprungszustand zurückversetzt werden können.

Wie alle Inline-Controller der 100er Leistungsklasse stellt der ILC 170 ETH 2TX außer einer hohen Bearbeitungsgeschwindigkeit von 90 µs pro 1000 Anweisungen (Bit-Datentypen) eine Interbus- und zwei Ethernet-Schnittstellen, einen integrierten FTP- und Webserver sowie die OPC-Funktionen zur Verfügung. Die Kleinsteuerung ist ebenfalls mit der Software PC Worx Express programmierbar und eröffnet dem Anwender somit einen einfachen und wirtschaftlichen Einstieg in die IEC-61131-konforme Steuerungsprogrammierung.

Jede SPS unterstützt internationale IT-Protokolle

Weil alle Steuerungen von Phoenix Contact auf dem Konzept der IT-powered Automation basieren, also außer bewährten Automatisierungsstandards internationale IT-Protokolle unterstützen, lassen sich die Controller der 100er Leistungsklasse einfach in vorhandene Netzwerke einbinden. In Kombination mit der durchgängigen und schnellen Datenübertragung über alle Unternehmensebenen und -standorte wird die Produktivität der Anwendung damit signifikant erhöht.

Die kompakten Steuerungen der 100er Leistungsklasse bieten sich in Kombination mit der Programmierumgebung PC Worx Express immer dann an, wenn kleine oder mittlere Steuerungsanforderungen umzusetzen sind oder der Anwender erste Erfahrungen mit dem Programmierstandard IEC 61131-3 sammeln möchte. Dabei müssen keine Abstriche bei der Steuerungsfunktionalität gemacht werden. Auf diese Weise erhält der Anwender eine wirtschaftliche und zukunftssichere Automatisierungslösung – und das zu überschaubaren Investitionskosten.

Dipl.-Ing. Michael Gulsch ist Mitarbeiter im Systemmarketing Automatisierung der Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.

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