Bald ist es soweit! Katherina Reiche verspricht lang ersehnten Industriestrompreis ab 2026

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Unternehmen in Deutschland, die viel Energiebedarf haben, sollen ab 2026 durch einen staatlich subventionierten Industriestrompreis entlastet werden, wie die dpa melden kann ...

Neues Jahr, neues Glück? Die im Vergleich zu anderen Ländern hohen deutschen Strompreise benachteiligen die Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Schon lange wird eine Kompensation gefordert. Die könnte als verspätetes Weihnachtsgeschenk bald kommen ...(Bild:  Högversän)
Neues Jahr, neues Glück? Die im Vergleich zu anderen Ländern hohen deutschen Strompreise benachteiligen die Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Schon lange wird eine Kompensation gefordert. Die könnte als verspätetes Weihnachtsgeschenk bald kommen ...
(Bild: Högversän)

Unternehmen in Deutschland klagen seit Langem über die im internationalen Vergleich hohen Strompreise, weil sie die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Ein Industriestrompreis ist nicht zuletzt seit Jahren in der politischen Debatte. Die Bundesregierung will nun offensichtlich endlich handeln. Man sei bei Verhandlungen mit der EU-Kommission auf der Zielgeraden. Die Kommission müsse außerdem zustimmen, weil es sich um eine Beihilfe handelt. Energieintensive deutsche Unternehmen sollen demnach ab dem nächsten Jahr durch einen staatlich subventionierten Industriestrompreis ein Problem weniger haben. Das wird vor allem auch die auch noch von anderen Problemen gebeutelte Stahlbranche in Deutschland freuen.

Aus Brüssel gibt es schon seit Längerem grünes Licht

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) äußerte dazu: „Ich gehe davon aus, dass wir den Industriestrompreis zum ersten Januar 2026 einführen werden!“ Sie kündigte das kurz vor dem Stahlgipfel am 6. November bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an. Dabei geht es um eine Verlängerung der sogenannten Strompreiskompensation über 2030 hinaus. Diese entlastet Firmen direkt von den Kosten des CO2-Emissionshandels. Die IG Metall warnt nämlich, dass ohne wettbewerbsfähige Energiepreise Zehntausende von Arbeitsplätzen verloren gehen können. Und Brüssel hat bekanntlich schon im Juni generell grünes Licht für einen Industriestrompreis gegeben. Damals hieß es, dass ein Nachlass von bis zu 50 Prozent auf den Großhandelsstrompreis erlaubt ist – allerdings höchstens für die Hälfte des jährlichen Stromverbrauchs eines Unternehmens. Die Subventionen dürften aber nur für maximal drei Jahre pro Unternehmen gewährt werden und sie müssten bis spätestens Ende 2030 auslaufen.

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