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Der Wärmeeintrag beim Schweißen kann gesteuert werden
Im Verein mit Fronius‘ neuester TPS/i eröffnen sich viele neue Einsatzgebiete für den CMT-Prozess. Das liegt an den vielen Einstellungsmöglichkeiten: Anwender können etwa die Lichtbogenlänge automatisch korrigieren lassen. Mit der oberen und unteren Leistungsdauerkorrektur kann auch das Verhältnis zwischen heißer und kalter Prozessphase genau eingestellt werden. Der Wärmeeintrag beim Schweißen kann so präzise geregelt werden. Die Dynamik-&-Puls-Korrektur ermöglicht eine gute Steuerbarkeit von Wärmeeintrag und Einbrandprofil sowie gute Spaltüberbrückbarkeit. Durch die Kombination diverser Einstellparameter ergibt sich ein breites Anwendungsspektrum für die hinterlegten Universal- und Mix-Kennlinien. Benutzerdefinierte Kennlinien sind damit meist nicht mehr nötig. Zudem ist es für den Benutzer viel leichter, das passende Schweißprogramm auszuwählen.
Von den erweiterten Möglichkeiten profitieren vor allem Anwender, die regelmäßig unterschiedliche Werkstoffe schweißen – zum Beispiel im Rahmen von Reparaturarbeiten. Die TPS/i CMT ist für alle Arten von Materialien geeignet und meistert Blechverbindungen von 0,5 bis 6 mm Stärke. Auch für den Einsatz bei verschiedenen Bauteilen für Kleinserien, bei denen sich robotergestützte Lösungen nicht auszahlen, punktet das System. Bestehende TPS/i-Stromquellen, die schon über die Funktionspakete Standard und Puls verfügen, lassen sich per Upgrade für den CMT-Prozess nachrüsten. Benutzer können so mit nur einem System flexibel aus der vollen Bandbreite von MIG/MAG-Schweißprozessen schöpfen. Anschaffungskosten sowie der Aufwand für Beschaffung und Lagerung von Ersatzteilen werden minimiert – ebenso die Schulungs- und Einarbeitungszeit. Die Option auf weitere Upgrades sichert dabei die Zukunftsfähigkeit der TPS/i.
Namhafte Anwender nutzen das Schweißsystem schon
Die Porsche AG nutzt die Fronius-Idee in Leipzig beim Karosseriebau des Panamera. Porsche schweißt damit Träger aus Aluminium mit dem Zusatzwerkstoff AlMg4.5Mn. Außer von den beschriebenen Vorteilen profitiert man dabei durch einen deutlich geringeren Verzug der Bauteile und einer höheren Produktivität.
Auch der Fahrzeugbauer Empl setzt in seinem Tiroler Werk in Kaltenbach auf die Fronius-Technik: Etwa bei der Fertigung von Leitern sowie Dachrahmen für Lkw und Nutzfahrzeuge verschweißt Empl Stahl- und Aluminiumbleche mit Stärken zwischen 2 und 5 mm. Die TPS/i CMT sorgt durch die verbesserten Kennlinien bei beiden Metallen für ein ideales Ausfließen der Schweißnähte und somit höhere Qualität. Auch den Leistungsbereich beim Aluminiumschweißen konnte Empl mit der neuen Stromquelle optimieren. MM
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