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Seag (Eisenhüttenstadt) für das Fußbodensystem „max4“ aus Stahlblechelementen, das wenig wiegt, schnell zu verlegen ist und eine geringe Aufbauhöhe besitzt. Das Ingenieurbüro Neuner + Graf (Garmisch-Partenkirchen) erhielt mit der Planungsgemeinschaft Zwischenräume (München) den Preis für einen Fußgängersteg aus wetterfestem Baustahl in Taufkirchen.
Fassadenhalter aus Edelstahl ausgezeichnet
Das Unternehmen Contrial (Wuppertal) wurde für den Fassadenhalter Conarc aus Edelstahl Rostfrei ausgezeichnet, mit dem sich aufgrund seines großen Verstellbereichs die Wandabstände bei der Montage vorgehängter Fassaden flexibel einstellen lassen. Die Ingenieurgesellschaft SSF Ingenieure (München) war mit Deutschlands erster voll verschweißter, integraler Stahl-Verbundbrücke aus großformatigen Rohren erfolgreich.
In der Kategorie „Design“ prämierte das Stahl-Informations-Zentrum die Formbare Schale aus Edelstahl Rostfrei der Firma Born Product Ideas (Nürnberg), die je nach Verwendungszweck in neue Formen gebracht werden kann.
Eine weitere Auszeichnung ging an die Architektengesellschaft Graft (Berlin) gemeinsam mit der Firma Kanera (Münster) für das frei im Raum stehende Doppelwaschbecken Kanera 1 D aus emailliertem Stahl. Für die in den Boden eingelassene, bodenebene Duschfläche Bettefloor wurde die Firma Bette (Delbrück) ausgezeichnet.
Sonderpreis „Klimaschutz mit Stahl“ für Gasturbine
Den Sonderpreis „Klimaschutz mit Stahl“ erhielt Siemens Energy Sector (Berlin) für die Entwicklung der Gasturbine SGT5-8000H. Sie wird im kombinierten Gas- und Dampfbetrieb bei einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 60% eine Leistung von 530 MW erreichen.
„Die Stahlindustrie in Deutschland sorgt mit für die hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Vielzahl stahlbasierter Wertschöpfungsketten“, beschreibt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh, die Bedeutung von Innovationen für die Stahlindustrie. „Durch ein enges Netzwerk in den Bereichen Forschung und Entwicklung werden industrielle Innovationen vorangetrieben und Zukunft gestaltet.“
Hohe Beteiligung beim Stahl-Innovationswettbewerb
Der Stahl-Innovationspreis, der seit 1989 alle drei Jahre ausgelobt wird, ist laut Veranstalter einer der bedeutendsten Wettbewerbe seiner Art in Deutschland. „Die Resonanz von 644 eingereichten Projekten in diesem Jahr kann ich nur als überwältigend bezeichnen. Kein anderer Innovationswettbewerb in unserem Land kommt auch nur annähernd an dieses Ergebnis heran“, sagt Karl-Ulrich Köhler. „Der Stahl-Innovationspreis 2009 beweist die Kreativität derer, die mit diesem Werkstoff umgehen“, meint auch Schirmherr Markus Miele.
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