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Durch die Umsetzung der technischen Risikoanalyse bei der Eibach GmbH hat sich beispielsweise eine Verfügbarkeitssteigerung von 5% an einer Schlüsselanlage zur elektronischen Pulverbeschichtung (EPS-Anlage) ergeben. Ein Wert, der für den Federhersteller mit eigenem Sondermaschinenbau erhebliche Produktivitätssteigerung zur Folge hat, für andere Unternehmen und Branchen jedoch nur in Ausnahmefällen erreichbar sein wird.
Eine Datensammlung zur Wertschöpfung ist notwendig
Um Wertschöpfung durch Instandhaltung bilanzierbar zu machen, muss eine entsprechende Datenlage und Informationsstruktur im Unternehmen vorhanden sein. Gerade hieran scheitern viele Projekte. Es stellt sich oft heraus, dass der Instandhalter keinen oder nur ungenügenden Zugriff auf Basiszahlen und Informationen hat, die ihm eine Darstellung der Leistung von Instandhaltung ermöglichen würden.
Dies begründet sich einerseits in der Tatsache, dass ihm diese vorenthalten werden. Andererseits sind diese auf höherer Ebene oder seitens des Controlling erst gar nicht vorhanden, weil man sich der Bedeutung der Instandhaltung für die Wirtschaftlichkeit und Produktivität im Unternehmen immer noch nicht ausreichend bewusst ist.
Tools und Checklisten erfassen Wertbeitrag der Instandhaltung
Dieses Bewusstsein konnte in den meisten Unternehmen des Netzwerks hergestellt werden. Unterstützt durch Tools und Checklisten, die einerseits die Notwendigkeit der Erfassung darlegen und andererseits die entsprechenden Basisinformationen beschreiben.
Wertschöpfungsorientierte Instandhaltung ist nur mit motivierten und qualifizierten Mitarbeitern umsetzbar, die sich als Teil des Ganzen verstehen. Der Faktor Mensch wird in den Diskussionen um Verfügbarkeit, Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Technisierung immer noch zu sehr vernachlässigt.
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