Spanntechnik Standardisierte Spannmittel minimieren Rüst- und Nebenzeiten

Autor / Redakteur: Manfred Helmer / Bernhard Kuttkat

Wirtschaftliche, hoch produktive Fertigungsprozesse verlangen entsprechend gestaltete Spannmittel. Zeitgemäße Spannsysteme tragen dazu bei, die Nebenzeiten zu minimieren, und ermöglichen es, die Freiheitsgrade für das Werkzeug optimal zu nutzen.

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Wer immer schafft, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist – im Sinne dieser Erkenntnis von Henry Ford I., Gründer der Ford Motor Company, hat Hilma-Römheld die Entwicklung neuer Produkte systematisch und kontinuierlich vorangetrieben. Heute ist das Unternehmen optimal aufgestellt und bietet kurzfristig eine Vielzahl standardisierter Spanntechniklösungen, in hoher Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Praxisnahe Weiterentwicklung von Standardwerkzeugen

Fokussierte sich das Unternehmen in den ersten beiden Jahrzehnten nach der Gründung noch auf Maschinenschraubstöcke für die Fräs- und Bohrbearbeitung, so führte deren konsequente und praxisnahe Weiterentwicklung zu einem umfangreichen Programm an durchdachten Standardvorrichtungen für Werkzeugmaschinen, Bearbeitungszentren und flexible Fertigungssysteme. Breite und Tiefe des Angebots, das sich ausschließlich auf die stationäre Werkstückspanntechnik konzentriert, sind einzigartig in der Branche. Zu Recht zählt Hilma-Römheld in seinem Kernsegment heute zu den internationalen Marktführern.

Die Maschinenschraubstöcke Euro Line und NC bilden nach wie vor die Basis für die Vertikalbearbeitung. Nach oben ergänzt wird diese Linie durch das neue KNC-Modell der „Premium-Klasse“: Höchste Stabilität und Genauigkeit, ein neues Spannbackenprogramm und ein völlig gekapselter Spindelraum sind die herausragenden Merkmale. Aber auch die Doppelspannsysteme DS und DF, das Baukastensystem Vario Line, Mehrfachspannsysteme und Kompaktspanner sind für viele Unternehmen unverzichtbare und vielseitig einsetzbare Standardspannmittel in der modernen Produktion.

Turmspannsystem mit bis zu 16 Spannstellen

Das TS-Turmspannsystem ist das Highlight der Horizontalbearbeitung. Speziell in flexiblen Fertigungssystemen mit Palettenversorgung zeigt dieses vielseitige Spannmittel seine wahren Vorteile: Mit bis zu 16 Spannstellen pro Turm erhöht sich die Palettenlaufzeit erheblich. Der stabile, einteilige Grundkörper aus Stahl mit gehärteten Führungen gewährleistet an jeder Spannstelle höchste Genauigkeit. Optimale Bedienerfreundlichkeit wird erreicht durch eine sogenannte Handlingeinheit: Ein pneumatischer Schrauber, gewichtsentlastet und über Fußschalter gesteuert, ermöglicht dem Bediener ein Beladen und Positionieren der Werkstücke mit beiden Händen sowie das mühelose Spannen und Lösen.

Ergänzt wurde dieses Programm nun durch den Dreiecksturm Tri-Star (Bild 1), der größtmögliche Bearbeitungsfreiheit bei überbreiten Werkstücken bietet. Die 120°-Anordnung der Spannstellen zueinander macht es möglich, auch überbreite Werkstücke in nur einer Aufspannung an drei Seiten zu bearbeiten.

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