Gabelstapler

Stapeln und Heben: so macht das Spaß

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Die Projektleitung auf Seiten von Elobau übernahm Stefan Höß. Er betont die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Still: „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man gemeinsam so intensiv an Lösungen arbeitet, wie es bei diesem Projekt geschehen ist. Über die ganzen zwei Jahre wurde ein regelmäßiger Austausch gepflegt. Nur so konnten wir ein Ergebnis erzielen, von dem wir sicher sind, dass es auch die Anwender begeistert.“

Das Ergebnis ist ein Bedienelement, das sich ergonomisch in die Hand fügt und durch softe Kunststoffelemente angenehm anfühlt. Wie das Vorgängermodell enthält der Griff je eine Wippe für Fahrtrichtung und Neigen, den linearen Querschub-Schieber sowie eine Funktions- und eine Hupentaste.

Joystick mit Stärken

Still-Fachpressesprecher Jürgen Wrusch ergänzt: „Auf Wunsch lassen sich die einzelnen Wippen und Tasten auch anders belegen, so dass der Anwender seine Anbaugeräte nach Einsatzfall optimiert bedienen kann.“ Er weist darauf hin, dass für Still der Anwender im Mittelpunkt steht und daher der Elobau-Joystick so ausgeführt ist, dass er sich beim Mieteinsatz des Staplers oder einem veränderten Anwendungsfall auch nachträglich als komplette Bedieneinheit gegenüber anderen Optionen wie zum Beispiel Fingertip-Schalter ein- und auswechseln lässt.

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Für den Einsatz des Elobau-Griffs sprechen jedoch zahlreiche Stärken, wie Jürgen Wrusch hervorhebt: „Der Griff erlaubt der Bedienhand eine angenehme Ruhelage und schont das Handgelenk. Zudem erhält der Bediener ein haptisches Feedback auf ausgeführte Funktionen. Da der Joystick mit einem Handschuh bedient werden kann, eignet er sich für Arbeiten in Kühlhäusern und durch seine Dichtheit nach IP 55 auch für nasse Umgebungen.

Auf die inneren Werte kommt es an

Zahlreiche konstruktive Veränderungen haben dabei im Inneren des Griffs stattgefunden. Zum Beispiel verfügt der Joystick JV über einen Sockel aus hochtechnischem Kunststoff, einem Polyamid mit 50-prozentigem Glasfaseranteil. Damit orientiert sich Elobau am hohen Niveau der Automobilindustrie, die das stabile und langlebige Material vielfach verwendet, zum Beispiel für Komponenten im Motorraum oder auch im Fahrwerks- und Antriebsbereich.

Stefan Höß erklärt: „Elobau hat den Vorteil, dass die komplette Prozesskette vom Werkzeugbau bis zum Spritzguss inhouse abgedeckt wird. Auf Grund unseres dadurch vorhandenen Know-hows konnten wir diesem Wunsch von Still nachkommen. Das könnte ein ausschlaggebendes Kriterium gewesen sein, mit dem Elobau gegenüber anderen Anbietern punkten konnte“, mutmaßt der Projektleiter.

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