Wertstromanalyse

Steigerung der Materialeffizienz erfordert umfassende Prozessbetrachtung

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Zur Verbesserung der Materialeffizienz gibt es viele Ansatzpunkte. Einige davon verschieben zumindest einen Teil des Materialeffizienzverlustes lediglich im Wertstrom des Unternehmens. Daher sollten immer der Gesamtprozess und die Materialgesamteffizienz im Vordergrund stehen und nicht nur technische Aspekte Berücksichtigung finden.

Zwei der wichtigsten logistischen Stellhebel sind die Architektur der Wertschöpfungskette sowie die nachfrageorientierte Disposition, da so das Risiko von Ausschuss wegen wegfallender Bedarfe oder Fehlplanungen (Fehldispositionsschrotte) minimiert wird.

Materialverluste konnten um 29% verringert werden

In den bislang elf vom BMWi geförderten und von Abels & Kemmner durchgeführten Materialeffizienzprojekten konnten die Materialverluste um maximal 29% reduziert werden. Dies entspricht einer jährlichen Ersparnis von mehreren Hunderttausend Euro. Die meisten Materialeffizienzprojekte finanzieren sich also von selbst. Dennoch ist die Förderung des BMWi richtig positioniert, weil erst dadurch viele Unternehmer den Anstoß erhalten, noch schlummernde Potenziale zu evaluieren.

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