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Im Schiffbau kommen heute riesige Portalschneidmaschinen zum Einsatz. Die CNC von Eckelmann unterstützt standardmäßig auch die dafür nötige Synchronisation von Antrieben für Gantry-Achsen.
Maschinenbauer können ihre CNC selbst programmieren
Maschinenbauer können ihre Maschinensteuerung mit Komponenten von Eckelmann unter der grafischen Entwicklungsumgebung Codesys (konform zu IEC 61131-3 ) selbst programmieren und dafür auf eine umfangreiche Bibliothek mit Standardfunktionen für das Schneiden zurückgreifen; dazu gehören auch Funktionen für die Steuerung der Stromquelle oder die Gaseversorgung. Alternativ haben die Maschinenbauer aber auch die Möglichkeit, auf das umfangreiche Engineeringangebot und die Expertise der Eckelmann AG zurückzugreifen und die Software durch Applikationsingenieure von Eckelmann entwickeln und anpassen zu lassen.
Für das HMI-Design gibt es einen speziellen Baukasten für das Schneiden, mit dem sich schnell intuitive Bedienoberflächen realisieren lassen. Eine flexible Anpassung an das eigene Displaydesign ist kein Problem.
Durch Automation lassen sich kürzere Rüstzeiten erzielen
Damit von den im Vergleich zu anderen Trennverfahren kürzeren Bearbeitungszeiten auch in der Praxis profitiert werden kann, ist eine einfache und effiziente Maschinenbedienung besonders wichtig. Denn was nützt der technisch begründete Zeitgewinn des Trennverfahrens, wenn dieser durch lange Rüstzeiten oder eine komplizierte Maschinenbedienung wieder zunichte gemacht wird?
Deshalb präsentiert sich die CNC von Eckelmann mit einer auf das Schneiden optimierten Bedienoberfläche. An einer zentralen Stelle können alle wichtigen Arbeitsschritte durchgeführt und kontrolliert werden.
Die Maschinenbedienung erfolgt vollständig über Touchpanels. Der Bediener kann sowohl NC-Programme in diversen Formaten importieren (DXF, DIN, HPGL, ESSI) als auch grafisch unterstützt Teile direkt an der Maschine programmieren, was besonders bei einfachen Geometrien eine Zeitersparnis bedeuten kann. Die Erstellung eines neuen wie auch die Optimierung eines bestehenden Programms kann direkt an der laufenden Maschine erfolgen. Eine umfassende Makrobibliothek hilft dem Bediener bei der Programmierung.
Bildverarbeitungssysteme lassen sich in die CNC integrieren
Um die Rüstzeiten zu minimieren, können Bildverarbeitungssysteme in die CNC integriert werden. So kann die Lage des Werkstücks automatisch erkannt werden und es werden automatisch Korrekturwerte an das CNC-Bearbeitungsprogramm übergeben.
Das aufwendige und zeitraubende Ausrichten von Blechen wird damit obsolet. Doch die Bildverarbeitung kann noch weit mehr: So ist eine Restplatten-Konturerfassung zur optimalen Materialnutzung ebenso möglich wie die Überwachung des Schneidprozesses zur Onlineprozessoptimierung.
CNC kann über viele Schnittstellen kommunizieren
Nach außen kann die CNC von Eckelmann über eine Vielzahl von Schnittstellen mit den Antrieben und Plasmaschneidquellen kommunizieren: Neben Sercos und CAN-Open kommen Ethernet, Localbus, USB, RS232, RS422/485 in Frage, daneben kann aber auch ein Spannungs- oder PWM-Signal zur Ansteuerung genutzt werden. Dafür gibt es spezielle IO-Module. Zur Anbindung anderer Peripherie stehen die üblichen Standard-IO-Baugruppen (Digital-in/out, Analog-in/out) zur Verfügung. Über Buskoppler für CAN-Open oder Sercos können die IO-Module auch abgesetzt betrieben werden.
Maschinen- und Betriebsdaten können von der CNC erfasst und den überlagerten Produktionsleit- oder Produktionsplanungssystemen bereitgestellt werden. Damit lassen sich auch durchgängige und effiziente Automatisierungslösungen für große Produktionsbetriebe realisieren.
* Dr.-Ing. Marco Münchhof ist Leiter der Systementwicklung bei der Eckelmann AG in 65205 Wiesbaden
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