Fanuc Steuerung mit Hochgeschwindigkeits-PMC ist dreimal so schnell
Fanuc sorgt mit den neuen CNC-Systemen der Serie 30i/31i/32i/35i – Modell B für höhere Produktivität in der Zerspanung. Ein wesentliches Highlight der Steuerungen ist die integrierte Hochgeschwindigkeits-PMC (Peripheral Component Interconnect Mezzanine Card), wie der Hersteller auf der Metav 2012 zeigt.
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„Sie ist dreimal so schnell wie die bisherige, und der verfügbare Programmspeicher hat sich ebenfalls verdreifacht“, sagt Thomas Unterricker, PMC-Experte von Fanuc. Für komplexe Bearbeitungen mit hohem Automatisierungsgrad stehen bis zu fünf PMC-Kanäle zur Verfügung, die die simultane Ausführung von unabhängigen PMC-Programmen in höchster Geschwindigkeit ermöglichen, so Unterricker. Eine zusätzliche externe SPS werde dadurch in den meisten Fällen überflüssig.
Schnellerer PMC-Prozessor bringt Leistungsschub
Für den Leistungsschub verantwortlich sind ein schnellerer PMC-Prozessor und der durch neue Bus-Technik beschleunigte Datentransfer zwischen CNC und PMC. Der Einsatz neuer Large-scale-integration-(LSI-)Bausteine spart Bauteile ein, was im Endeffekt zu höherer Zuverlässigkeit führt.
Weitere wirkungsvolle Veränderungen gibt es im Bereich der Netzwerkfunktionen. Außer dem herkömmlichen Ethernet on board, dessen Übertragungsgeschwindigkeit optimiert wurde, steht eine zusätzliche, ins Mainboard integrierbare Netzwerkschnittstelle zur Verfügung.
Steuerung beherrscht stabile Ethernetkommunikation in Echtzeit
Diese Option, die für die ultraflach ausgeführten Fanuc-CNC (LCD-CNC) entwickelt wurde, erspare den bisher benötigten zusätzlichen Optionslot. Die zusätzliche Schnittstelle, die FL-Net, Ethernet/IP und Fast Ethernet unterstützt, verfügt über eine separate CPU, wodurch eine stabile Ethernetkommunikation in Echtzeit möglich ist.
Vielseitige Verbesserungen sollen auch durch den neuen E/A-Bus entstehen, der die Fanuc-Bezeichnung I/O-Link i trägt. Der leistungsstarke Nachfolger des bisherigen Fanuc-I/O-Link kann pro Kanal doppelt so viele PMC-E/A-Signale übertragen wie sein Vorgänger und es können jetzt 24 statt 16 Gruppen angeschlossen werden.
Von besonderem Interesse sind die erweiterten Wartungsmöglichkeiten, die sich durch den I/O-Link i ergeben. Denn seine Alarm-Funktionen erkennen exakt den Fehlerort, vereinfachen den Service und reduzieren damit die Stillstandszeiten, heißt es weiter. Auch auf die integrierte Sicherheitsfunktion Dual Check Safety wirke sich die E/A-Bus-Innovation aus: Ein einziges I/O-Link i Kabel genüge, um die sicheren Signale zu übertragen.
Fanuc FA Deutschland auf der Metav 2012: Halle 13, Stand C24
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