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Um Welligkeiten in der Tischoberfläche auszugleichen, wird ihre Höhe in einem Raster von 50 mm × 50 mm abgetastet. Die Daten werden als Korrekturwerte in einer Tabelle abgelegt und dienen der Kalibrierung der Werkzeughöhe.
Einfaches Kalibrierungssystem realisiert
Denkbar einfach wurde das Kalibrierungssystem realisiert: Ein Messtaster fährt auf die Oberfläche zu und bei Berührung wird die Position der Z-Achse vom Antrieb übernommen. Die auch auf diese Weise ermittelte Materialdicke wird zur Kalibrierung der Werkzeughöhe herangezogen.
Die Maschine mit dem Namen Filus (Bild 1 – siehe Bildergalerie) bietet insgesamt 5 Werkzeugplätze. Damit ermöglicht sie die Verwendung von bis zu 3 Drahtlegeköpfen und hat weitere Werkzeugplätze für ergänzende Prozesse, zum Beispiel zum Schneiden mit Messern oder zum Heißprägen.
Drahtlegemaschine mit schnellem Werkzeugwechsel
Alternativ lassen sich standardmäßig andere Prozesse wie Löten, Plotten oder das Pick & Place von Bauelementen realisieren. Dank eines ausgefeilten Wechselsystems lassen sich die Werkzeuge schnell und unkompliziert austauschen.
Der modulare Aufbau der Maschine macht sie äußerst anpassbar für die unterschiedlichsten Anwendungen. Als Basis für eine neue Baureihe konzipiert, bietet Filus flexible Lösungen für dynamische 2D-Prozesse und das Ultraschall-Drahtlegen.
Bedient wird die Maschine über ein Terminal mit Touchscreen. Die grafische Bedienoberfläche stellt die intuitive Handhabung der Maschine sicher.
Plattform integriert verschiedene Steuerungsfunktionen
Gesteuert wird die Drahtlegemaschine von einem ExC-Controller. Die Steuerungsplattform ermöglicht Anwendungen von der kompakten SPS über Motion Control bis zur komplexen CNC. Prozessoren, Schnittstellen, Speicher und Programmierung kann der Maschinenbauer jeweils applikationsgerecht auswählen.
Die ExC66 (Bild 2) mit 32-bit-Mikroprozessor erfüllt dabei die Anforderungen des gehobenen Leistungsbereichs. Als CNC-Steuerung mit eigenem NC-Betriebssystem steuert sie auch mehrkanalige Anwendungen mit maximal 16 Achsen und sorgt mit Zykluszeiten < 1 ms für höchste Präzision.
Steuerung mit Standard-HMI oder eigenem Schnittstellendesign
Ein Standard-HMI ermöglicht das schnelle Design der Benutzerschnittstelle, Kunden können aber auch ihr eigenes HMI-Design übernehmen (Bild 3). Die Programmierung erfolgt nach DIN. Die integrierten SPS-Funktionen lassen sich IEC-61131-3-konform unter Codesys programmieren.
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