Smart Grid Stromnetz wird zum intelligenten Energieverteilungsnetz

Harting stellt mit smart Power Networks auf der Hannover-Messe ein System vor, mit der die Stromverteilung zum intelligenten Energieverteilungsnetz von morgen wird, dem Smart Grid für die Industrie. „Für den Anwender bedeutet das Vorteile bei der Planung, Inbetriebnahme und während des Anlagenbetriebs“, erläutert Rüdiger Prill, Geschäftsführer der Harting Deutschland GmbH & Co. KG.

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„Unter Smart Grid verstehen wir intelligente Stromnetze, die der Schlüssel für den umweltschonen-den und effizienten Umgang mit Energie sind“, fährt Prill fort. Dabei sei es das Ziel von Harting, diese Idee auf die Energieverteilung in der Industrie, in Anlagen und Maschinen zu übertragen.

Harting stellt Smart-Grid-Komponenten auf der Hannover-Messe vor

„So wird durch intelligente Kommunikation von Netzwerkkomponenten ein System aufgebaut, dass die passive Verteilung durch aktives Management ersetzt“, sagt Prill. Dabei habe sich Harting als erstes auf die 400-V-Vernetzung in Industrieapplikationen konzentriert und dazu Komponenten entwickelt, die miteinander kommunizieren.

„Und wir denken weiter“, ergänzt Prill: „Damit die Kommunikationswege eindeutig sind, nehmen wir für die Kommunikation im Stromnetz die 400-V-Leitungen.“ Erst so seien Rückschlüsse über das administrierte Netz auf einfachste Weise möglich.

Einfache Installation des Smart Grid in bestehende Stromleitungen

Die Information über die Kommunikationsleitung sei damit gleichzeitig die Information über die Stromleitung. „Das bringt Transparenz ins smart Power Network und vereinfacht die Installation auch in bestehenden Anwendungen“, erklärt Prill. Mit den smart Power Network Units habe man intelligente Energieverteiler entwickelt, die zum Beispiel die Struktur des Verteilernetzes automatisch erkennen, die Verbrauchswerte messen und übertragen und so Condition Monitoring im Netzsegment ermöglichen – ohne zusätzlichen Installations- und Programmieraufwand.

„In den Energieverteilern kann das Stromnetz gezielt freigeschaltet werden, um Lastspitzen zu vermeiden oder um Energie einzusparen. Damit können die auf der Leitebene erkannten Einsparpotenziale bis auf die Feldebene umgesetzt werden. Und das ist der Schlüssel zur Steigerung der Energieeffizienz!“

Harting auf der Hannover-Messe 2011: Halle 11, Stand C13

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