Steuerung Stromverbrauchsregelung senkt Leistungsspitze dauerhaft um 21%
In einer Gießerei sind sechs Mittelfrequenzöfen im Einsatz. Nach dem Einbau einer Stromverbrauchssteuerung konnten dort die energiekostentreibenden Stromspitzen um 21% reduziert werden. Im Vergleich zu einem Lastabwurfgerät kann damit die Stromversorgung aller Großverbraucher gesichert werden.
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Ein Zulieferbetrieb für den Maschinen- und Fahrzeugbau, die Reinhard Tweer GmbH in Bielefeld, bietet auch Guss am Bau an. In der eigenen Gießerei liegt die jährliche Produktionsmenge des Unternehmens bei durchschnittlich 27000 t Stahlguss und Gusseisen mit Kugelgraphit. Dazu werden sechs Mittelfrequenzöfen eingesetzt, die sich mit 800000 Euro im Jahr enorm auf die Energiekosten der Gießerei auswirken.
Mit einem herkömmlichen Lastabwurfgerät kann die verlässliche Stromversorgung der sechs leistungsstarken Großverbraucher dabei nicht gewährleistet werden. Die Lösung hat der Zulieferbetrieb in der Parallel-Differenzstrom-Regelung Padicon (Bild 1) der Dr. Tanneberger GmbH gefunden.
Energieverbrauch als Führungsgröße optimiert Produktionsabläufe
Mit dem Energieverbrauch als maßgebliche Führungsgröße optimiert die Regelung Padicon die Produktionsabläufe in der Gießerei. Das bedeutet, dass energieintensive Prozesse nicht wie bisher unabhängig voneinander, sondern aufeinander abgestimmt ablaufen.
Bisher mussten zur Begrenzung der Amplituden die Mittelfrequenzöfen auf technische Minimallast gefahren werden. Statt einem starren Begrenzungsprinzip werden die Amplituden mit der Parallel-Differenzstrom-Regelung sanft harmonisiert. Dadurch gleichen sich Leistungsspitzen und -senken untereinander aus.
Schwankungen im Strombedarf reduziert
Auf diese Weise werden die Schwankungen im Energiebedarf reduziert. Im Ergebnis entsteht durch die sanfte Regelung Spitzenleistung ohne Leistungsspitzen.
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