Verzahnungsherstellung

Stückkosten bei der Zerspanung senken und Wettbewerbsfähigkeit steigern

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Hauseigene Beschichtungen pushen die Werkzeugleistung

Jäger merkt an: „Unsere Hobits sind aufgrund ihrer speziellen Geometrie und einer abgestimmten Beschichtung sehr gut auf die präzise Herstellung von Verzahnungen zugeschnitten.“ Die Prozessanalyse und Optimierung hilft den Anwendern zusätzlich, Kosten zu reduzieren. Aber der Service von Hommel+Keller geht noch weiter, denn die Experten liefern nicht nur die Neuwerkzeuge, sondern kümmern sich auch um die Aufbereitung der verschlissenen Werkzeuge. Das reicht vom Entschichten über das Nachschärfen bis hin zum Wiederbeschichten, so Jäger.

Die Bündelung aller Arbeitsschritte bei Hommel+Keller bietet die genannten Vorteile und reduziert außerdem den logistischen Aufwand, der sonst meist mit dem Nachschleifen verbunden ist, auf ein Minimum. Denn sind die gebrauchten Hobits bei Hommel+Keller angekommen, entfernen die Experten zuerst die verschlissene Beschichtung, um eine gute Ausgangsbasis für die weitere Bearbeitung zu schaffen. Danach werden die Verzahnungswerkzeuge vor Ort erneut geschliffen und wieder mit leistungsstarken Beschichtungen vergütet.

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Mit den verschiedenen Beschichtungen behalten die Hobits – ob neu oder nachgeschärft – lange ihren „Biss“. Außer gängigen Beschichtungen wie etwa TiN, AlCm, nACo3+ und nACo, gibt es mit Hobit-CRo3, Hobit-TB2 und Hobit-TCAN auch hauseigene Beschichtungen, die genau auf die Anforderungen des Wälzfräsens abgestimmt sind, sagt Jäger. So profitieren die Anwender bei der Zerspanung mit Kühlschmiermittel oder bei der Trockenbearbeitung sowie auch beim Hartfräsen von einer deutlich erhöhten Leistung.

Das Verzahnungswerkzeug-Programm im Überblick

Die Hobit-Verzahnungswerkzeuge bietet Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge als Standard oder maßgeschneidert auf die Bearbeitungsaufgabe und -maschine an. Wälzfräser aus dem Standardprogramm weisen 12 Spannuten auf. Es gibt sie abhängig von der Ausführung mit Bohrungen von 10 bis 40 mm Durchmesser, mit Außendurchmessern von 25 bis 100 mm und Gesamtlängen von 20 bis 150 mm. Bei den Standardformfräsern mit Bohrungen von 22 bis 40 mm und 20 Spannuten haben die Anwender in einem Außendurchmesser-Bereich von 63 bis 118 mm die Auswahl. Die Gesamtlängen messen je nach Variante dann 8, 10 und 16 mm.

Wer sich für Hobit-Werkzeuge aus dem Standardprogramm entscheidet, verspricht Jäger, genießt auch deutliche Vorteile in Sachen Lieferzeiten. Schon die normale Lieferzeit mit ihren sieben Wochen nach Auftragsklarheit bis die Wälz- und Formfräser an ihrem Bestimmungsort ankommen, gilt als sehr gut. Und wenn es eilt, hat Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge noch einen weiteren Service im Angebot: Mit dem Hobit-Schnellleferservice vergehen laut Jäger nur drei Wochen nach Auftragsklarheit bis geliefert wird – also nicht mal die Hälfte der normalen Lieferzeit – und das bei voller Auswahl im Standardprogramm. MM

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