Materialfluss

Supply Chain Management im Mittelstand

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Man erkannte schnell, dass dies neben den entsprechenden IT-Werkzeugen eine deutlich veränderte Aufbau- und Ablauforganisation erforderte. Gemeinsam mit SCM-Beratern der Münchner Wassermann AG ging Eisenbeiss daran, Verantwortlichkeiten klar und nachvollziehbar zu regeln, den Material- und Informationsfluss zu synchronisieren und die Transparenz in der gesamten Wertschöpfungskette zu steigern.

Zentrales Auftragszentrum bündelt Kapazitätsplanung und Disposition

In einem ersten Schritt wurde ein zentrales Auftragszentrum eingerichtet, das produktgruppenübergreifend die Verantwortung für Kapazitätsplanung und Disposition bündelt. Zentrales Planungs- und Steuerungswerkzeug im Auftragszentrum wurde die Way-Standardsoftware zur Optimierung des Auftrags- und Produktionsflusses.

Wurden vor dem Projektstart aufgrund fehlender Detailübersicht alle Materialbestellungen zeitgleich mit dem Auftrag ausgelöst, so erfolgt die Disposition heute in Abhängigkeit vom Kundentermin.

Dummys erleichtern Planung

Eine wesentliche Verbesserung der Planung und damit der Arbeitsvorratslisten wurde durch die Darstellung von repräsentativen Getrieben (Dummys) erreicht, die von der Konstruktion noch nicht freigegeben sind. Dazu werden ähnliche Getriebe herangezogen, um so die benötigten Kapazitäten darzustellen.

Auch die anfangs unzureichende Qualität der Grunddaten bekam man immer besser in den Griff. Heute sind selbst Wiederbeschaffungszeiten präzise eingearbeitet und helfen dabei, durch exakte Terminierung die Bestände und damit die entsprechende Kapitalbindung zu reduzieren. Damit einher geht eine gesteigerte Liquidität.

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