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Die Sandler AG, Hersteller von Vliesstoffen aus dem oberfränkischen Schwarzenbach an der Saale, hat festgestellt, dass technische Textilien in den Bereichen Automotive und Maschinenbau in der Vergangenheit noch nicht genügend beachtet wurden. Gerhard Klier, Vertriebsleiter für technische Vliesstoffe bei Sandler: „Die Hersteller von technischen Textilien haben in den letzten Jahren ihre große Innovationskraft bewiesen und eine Vielzahl an zukunftsweisenden Produkten kreiert. Auch bei Vliesstoffen spüren wir eine verstärkte Nachfrage in Bezug auf nachhaltige, leichtgewichtige Materialien. Unsere Vliesstoffe werden heute in über 50 Automodellen weltweit eingesetzt – vom Schallabsorber über Trägermaterialien für Formteile bis zum Luft- oder Kraftstofffilter, vom Dachhimmel über den Sitz bis zum Unterfahrschutz sowie von der Motorraum- bis zur Kofferraumauskleidung.“
Trend zur direkten Integration von Sensorfasern in die Bauteile
Im Maschinenbau gibt es laut Michael einen Trend, Sensorfasern in die Bauteile direkt zu integrieren und so die umfangreiche, teure externe Messtechnik zu sparen. Bei Torsionswellen hätten sich Textilien bereits vor anderen Materialien durchgesetzt, da sie unter anderem die Durchbiegung dieser Wellen besser kompensieren. Innovationen seien auch im Bereich der Herstellungsverfahren zu sehen.
Die Mehrfachbelastung der Bauteile stelle zudem besondere Anforderungen an deren Dimensionierung. „Da sind FuE-Ansätze zu sehen. Die deutschen Unternehmen müssen sich aber noch stärker auf die Entwicklung technischer Anwendungen fokussieren. Momentan stehen noch zu sehr Anwendungen im Sport- und Freizeitbereich im Mittelpunkt.“
Iprotex und die Unternehmensschwester Innotect in Westsachsen liegen in einem Gebiet mit einer langen Tradition der Textilherstellung – laut Piwonski ein idealer Standort für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, deren feste Anbindung an die Fertigung unabdingbar sei. „Für uns ist der Standort Deutschland in jedem Fall sicher!“
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