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Messe Parts2clean

Teilereinigung macht sich fit für die Zukunft

| Autor: Stéphane Itasse

Die industrielle Teilereinigung zählt zu den wertschöpfenden Fertigungsschritten. Trends wie Industrie 4.0, Miniaturisierung, Elektromobilität, Leichtbau und Globalisierung stellen jedoch auch die Bauteil- und Oberflächenreinigung vor neue Herausforderungen.

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Durch die hohen partikulären und filmischen Reinheitsanforderungen werden Fein- und Feinstreinigung an Bedeutung gewinnen, erwarten die Veranstalter der Messe Parts2clean.
Durch die hohen partikulären und filmischen Reinheitsanforderungen werden Fein- und Feinstreinigung an Bedeutung gewinnen, erwarten die Veranstalter der Messe Parts2clean.
(Bild: Ecoclean/UCM)

Um Qualitätsprobleme bei Prozessen wie Beschichten, Verkleben, Schweißen, Härten und in der Montage zu vermeiden sowie eine einwandfreie Produktfunktion zu gewährleisten, werden Bauteile gereinigt. Die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung hat sich damit als wertschöpfender Fertigungsschritt in der Produktion etabliert, wie die Deutsche Messe AG als Veranstalter zur Parts2clean vom 24. bis 26. Oktober in Stuttgart mitteilt.

Anforderungen an die Teilereinigung steigen immer weiter

Oft stand dabei in den vergangenen Jahren vor allem die Entfernung von Schmutzpartikeln nach einer mechanischen Bearbeitung und dem Umformen in nasschemischen Reinigungsprozessen im Fokus. Hingegen spielten filmische Verunreinigungen vor allem bei der Vorbehandlung vor Beschichtungen, vor dem Schweißen, Härten und Kleben eine Rolle.

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Diese Aufgabenstellungen wird es nach Ansicht der Parts2clean-Veranstalter auch künftig geben. Allerdings werden Trends die Anforderungen an die Teilereinigung verändern und teilweise erhöhen. Dazu zählt die Forderung nach kleineren und komplexeren Bauteilen und Komponenten mit höherer Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Kürzere Produktlebenszyklen, geringere Stückzahlen bis hin zur Losgröße eins, neue Werkstoffe und Materialkombinationen, beispielsweise für den Leichtbau, neue Fertigungsprozesse und die Globalisierung würden ebenfalls Auswirkungen auf die Reinigungstechnik haben. Hinzu kommen technische Entwicklungen wie Elektromobilität, autonomes Fahren und die Auslegung von Produktionsprozessen entsprechend Industrie 4.0.

Bei den Verfahren dürfte laut Messeorganisatoren weiterhin die nasschemische Reinigung dominieren. Um dabei auf die sich verändernden Anforderungen in der Teile- und Oberflächenreinigung vorbereitet zu sein, stellten die Flexibilität beziehungsweise Zukunftssicherheit der Anlagen einen wesentlichen Baustein dar. Diesem Aspekt trägt die Reinigungsbranche bei der Anlagenkonzeption mit verschiedenen Maßnahmen bereits Rechnung, die eine spätere Anpassung beispielsweise an veränderte Teilespektren, Sauberkeitsanforderungen oder Prozesse ermöglichen, wie es in einer Mitteilung des Parts2clean-Veranstalters heißt.

Teilereinigungsanlagen an individuellere Bauteile angepasst

Neben leistungsfähigeren Ultraschalleinrichtungen, Druckpumpen und Filtrationssystemen zählen dazu Entwicklungen, durch die individueller auf die Größe und Geometrie der zu reinigenden Teile reagiert werden kann. Die Möglichkeit, Reinigungswerkzeuge wie Spritzmodule einfach auszutauschen, zählt hier ebenfalls zu den Lösungswegen, ebenso wie die Trennung von Reinigung und Trocknung bei wässrigen Reinigungsprozessen.

Ein Beispiel für eine solche Weiterentwicklung ist der weltweit erste wasserdichte Ultraschallgenerator. Das Gerät vom Typ SG 1510 von Bandelin ermöglicht die hermetische Kapselung aller elektronischen Bauteile und verhindert damit das Verschmutzen. Die Abwärme im Gehäuse wird über neuartige, außen liegende Kühlrippen abgegeben. Somit kann der Generator mit seiner Schutzart IP67 sowohl in Feuchträumen als auch unter freiem Himmel ohne Einschränkungen betrieben werden. Zusammen mit einem ebenfalls wasserdichten Tauchschwinger ist der Ultraschallgenerator auch in Tauchbädern nachrüstbar. Die Ultraschallleistung beträgt bis zu 1500 W pro Generator.

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Stéphane Itasse

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, MM MaschinenMarkt