Viel Kohle durch KI Stromhunger pusht die Geschäfte von Siemens Energy

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Siemens Energy hat im ersten Quartal unter anderem von der hohen Nachfrage nach Rechenzentren profitiert, wie es heute heißt. Die Windsparte kommt parallel dazu immer weiter aus der Krise ...

Siemens Energy schwimmt auf einer Erfolgswelle und kann sich über Rekordergebnisse freuen. Getragen wird das Ganze durch energieintensive Rechenzentren wegen der künstlichen Intelligenz. Auch Gamesa gesunde zusehends ...(Bild:  Siemens Energy)
Siemens Energy schwimmt auf einer Erfolgswelle und kann sich über Rekordergebnisse freuen. Getragen wird das Ganze durch energieintensive Rechenzentren wegen der künstlichen Intelligenz. Auch Gamesa gesunde zusehends ...
(Bild: Siemens Energy)

Rechenzentren im Bereich künstliche Intelligenz (KI), die besonders viel Strom benötigen, treiben derzeit die Geschäfte bei Siemens Energy an. Insbesondere dieser Trend hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres für Rekordauftragseingänge gesorgt, teilt der Konzern mit, der im Übrigen nach zweieinhalb Jahren meist steigender Aktienkurse inzwischen zu den wertvollsten Unternehmen in Deutschland gehört. Dass die Geschäfte blendend laufen, hatte das Management aber bereits im April auf Basis vorläufiger Zahlen gemeldet und dabei die Prognose angehoben. Diese Zahlen bestätigte der Konzern nun! Der Gewinn nach Steuern stieg nämlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Drittel (auf 835 Millionen Euro), der Umsatz von zehn auf 10,3 Milliarden und der Auftragseingang von 14,4 auf 17,7 Milliarden Euro. Bis zum Ende des Geschäftsjahres (am 30. September) will Siemens Energy rund vier Milliarden Euro Gewinn machen, wie es weiter heißt.

Siemens Games auf gutem Weg in den grünen Bereich

„Das Marktumfeld, in dem wir uns bewegen, bleibt trotz geopolitischer Unsicherheiten sehr positiv“, kommentiert der Siemens-Energy-Chef Christian Bruch. Das spiegle sich in einem erneut sehr starken Quartal und einem überzeugenden ersten Halbjahr wider. Dass man den Ausblick anheben konnte, unterstreicht die Überzeugung des Konzerns, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Und selbst die Krisentochter Siemens Gamesa, die immer wieder den ganzen Konzern in die roten Zahlen gezogen hatte, kommt auf ihrem Weg in die Gewinnzone voran, wie angemerkt wird. Denn im abgelaufenen Quartal meldete die Sektion „nur noch“ einen Verlust von rund 39 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch über eine halbe Milliarde Euro. Gamesa soll in einem der nächsten Quartale wieder schwarze Zahlen schreiben, wenn es so weitergehe. Die größten Gewinnbringer für Siemens Energy waren im zweiten Quartal erneut die Sparten Gas Services und Grid Technologies (Netztechnologie), die jeweils über eine halbe Milliarde Gewinn beisteuerten. Einen Teil der Einkünfte will man auch bereits wieder an die Aktionäre zurückgeben, wobei das laufende Aktienrückkaufprogramm beschleunigt werden soll.

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