Bessere Batterien Tesa und FFB wollen Batteriezellen langlebiger machen

Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer FFB 2 min Lesedauer

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Tesa und die Fraunhofer-Einrichtung FFB haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Das Dokument beinhaltet den Einsatz von Tape-Anwendungen, um zukünftige Batteriezellen zu optimieren.

Nun rollt der Zug der Mobilitätswende ein großes Stück in Richtung langlebigerer Batteriezellen weiter. Denn Tesa und die Fraunhofer-Einrichtung FFB arbeiten künftig in diesem Sinne zusammen, was jetzt auch per Memorandum festgezurrt wurde.(Bild:  Fraunhofer FFB)
Nun rollt der Zug der Mobilitätswende ein großes Stück in Richtung langlebigerer Batteriezellen weiter. Denn Tesa und die Fraunhofer-Einrichtung FFB arbeiten künftig in diesem Sinne zusammen, was jetzt auch per Memorandum festgezurrt wurde.
(Bild: Fraunhofer FFB)

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung über die Zusammenarbeit in Sachen besserer Batteriesystgeme bekräftigen Tesa und die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB ihre Pläne, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zum Einsatz von innovativen Klebeband-Anwendungen in der Batteriezelltechnik voranzutreiben. In Zukunft sollen so im Bereich der Materialentwicklung etwa öffentlich geförderte Projekte beantragt und der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärkt werden. Ein regelmäßiger interdisziplinärer Austausch der Fraunhofer-Wissenschaftler sowie der Ingenieure von Tesa sind im Rahmen dessen bereits für den kommenden Mai ins Auge gefasst, wie es weiter heißt. Auch soll bald ein Whitepaper zur Bündelung der Ergebnisse aus den Forschungs- und Entwicklungsprojekten vorgelegt werden.

Tesas Klebeband-Know-how optimiert Batterien

In der Batteriezellfertigung tragen Klebebänder (Tapes) dazu bei, die Stabilität, Langlebigkeit und Sicherheit der Batteriezelle zu gewährleisten, wie die Experten erklären. Denn außer der Fixierung des Elektrodenstapels in der Zelle, benötigen beispielsweise Fahrzeugbatterien eine sichere elektrische Isolierung in Form einer entsprechenden Folie, welche die Zellen oder Batteriemodule umhüllen, wie es weiter heißt. Darüber hinaus würden Klebebänder bei der späteren Montage zu Batteriesystemen benötigt, um die Positionierung der Zellen zu sichern. Klebebänder könnten außerdem einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Denn wenn es nach vielen Jahren um das Zerlegen komplexer Einzelteile und damit um sortenreines Recycling gehe, hätten Klebebänder im Vergleich zu anderen Systemen enorme Vorteile. Batteriesysteme lassen sich dann etwa zerstörungsfrei wieder öffnen und im Anschluss separat weiter verwerten.

Batterietechnische Innovationszyklen verkürzen

Die Fraunhofer FFB bietet im Rahmen dessen die Möglichkeit zur technischen Umsetzung und Validierung neuer Produktionsmöglichkeiten für großindustrielle Anwendungen mit Blick auf Batteriezellen. Die Forscher der Fraunhofer FFB arbeiten dazu eng mit Tesa zusammen, um einen direkten Technologietransfer im Sinne der angewandten Forschung zu ermöglichen. So könnten Innovationen produktionsnah erprobt, validiert und Innovationszyklen drastisch verkürzt werden. In der Fraunhofer-Einrichtung FFB stehen dazu hochqualifizierte Expertenteams parat, um die Herausforderungen der Industrie in gemeinsamen Innovations- und Entwicklungsprojekten wissenschaftlich fundiert zu unterstützen.

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