Auf Nummer sicher Tesla startet Robotaxi-Geschäft mit Vorsicht

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Tesla hat den von Elon Musk seit langem angekündigten Robotaxi-Dienst jetzt – aller Unkenrufe zum Trotz – gestartet. Allerdings will man dabei nicht sofort quasi Vollgas geben ... zunächst im Kleinformat und mit einem Aufpasser im Beifahrersitz gestartet.

Und er wagt es doch! Tesla-Gründer Elon Musk hat sein Versprechen gehalten. Seit dem 22. Juni können ausgewählte Personen in autonomen Model-Y-Robotaxis fahren. Doch ganzt traut man der Autonomie doch noch nicht ...(Bild:  Tesla)
Und er wagt es doch! Tesla-Gründer Elon Musk hat sein Versprechen gehalten. Seit dem 22. Juni können ausgewählte Personen in autonomen Model-Y-Robotaxis fahren. Doch ganzt traut man der Autonomie doch noch nicht ...
(Bild: Tesla)

In der Stadt Austin im US-Bundesstaat Texas können von Tesla ausgewählte Nutzer seit dem 22. Juni per App nun Fahrten in einigen Robotaxis (Model Y) buchen, die autonom fahren. Das Angebot sei zunächst auf einen überschaubaren Teil der Innenstadt von Austin begrenzt. Der Elektroautohersteller suchte dafür zunächst vor allem dem Unternehmen freundlich gesinnte Online-Influencer aus. Was die zunächst noch bestehenden Limits betrifft, so werden die zwar selbstständig navigieren könnenden Taxis aber zunächst mit einer Begleitperson als Bremser unterwegs sein, wie es weiter heißt. Musk hatte zuvor auch bereits angekündigt, dass zum Start nur 10 bis 20 Fahrzeuge verfügbar sein werden. Er betont auch, dass die meisten neuen Tesla-Autos bereits alle nötige Technik an Bord hätten, um autonom unterwegs zu sein.

Weiterhin Zweifel an der Durchsetzungsfähigkeit der Kamera

Deshalb glaubt er an die Vision von Millionen selbstfahrenden Teslas auf den Straßen und einem Anteil von über 90 Prozent am Robotaxi-Geschäft. Doch Experten und Rivalen zweifeln bekanntlich an der Zuverlässigkeit, weil Musk nur auf Kameras setzen will und auf die teureren Laser-Radare (Lidar), wie sie Waymo einsetzt, verzichtet. Doch Lidars tasten die Umgebung, wie Experten sagen, zuverlässiger ab. Waymo macht inzwischen mit über 1.500 Autos mehr als 250.000 Fahrten mit Passagieren – ohne einen Menschen am Lenkrad. Allerdings hätte Tesla einen erheblichen Kostenvorteil, wenn Musks Wette auf die günstigeren Kameras aufgeht. Die Produktion eines speziellen Robotaxis, dass dann ohne Lenkrad und Pedale fährt, soll im kommenden Jahr beginnen. Bis dato folgen vielen Model-Y-Teslas noch Begleitfahrzeuge zur Überwachung und sie können auch ferngesteuert werden.

(ID:50458671)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung