Inpektionssysteme/Bildverarbeitung Schiedsrichter Knut Kircher pfeift Viscom-Technologie-Forum an

Redakteur: Jürgen Schreier

Am 13. März 2013 wurde es kurz laut im großen Besprechungsraum der Viscom AG. Knut Kircher, Bundesligaschiedsrichter und Ex-FIFA-Referee, eröffnete mit einem durchdringenden Anpfiff das Technologie-Forum in Hannover.

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Volker Pape, Vorstand Viscom AG, begrüßt die Teilnehmer der Veranstaltung.
Volker Pape, Vorstand Viscom AG, begrüßt die Teilnehmer der Veranstaltung.
(Bild: Viscom)

Damit gab er auch gleich einen Hinweis auf sein Vortragsthema „Sicher führen in schwierigen Situationen“. In seinem Beitrag ermöglichte Kircher den Gästen einen interessanten Einblick in die Welt des Profifußballs und zeigte anhand vieler gelungener Beispiele, dass es auf dem Spielfeld der Unternehmen oft nicht viel anders zugeht als auf dem Fußballplatz.

Einsatz des Viscom-Inspektionssystems S3088 SPI zur 3D-Lotpastenkontrolle

Anhand von Videomaterial forderte er Fachwissen und Beurteilungsvermögen der Gäste bei schwierigen Spielzügen heraus und berichtete über seine Erfahrungen mit Fußballstars und Publikum. Das machte auch den Teilnehmern viel Spaß. So hatte man am Ende auf sehr unterhaltsame Weise einiges erfahren über wichtige Randbedingungen von Führung und über eine gute Vermittlung auch von unpopulären Entscheidungen. Der Eröffnungsvortrag war ein gelungener Auftakt der Veranstaltung und kam gut an bei den Teilnehmern – der große Applaus machte das überdeutlich

Den ersten Fachvortrag zum Thema Elektronikfertigung übernahmen Michael Schlegel (Geschäftsführer der Smyczek GmbH & Co. KG) und Roman Dyck (AOI-Operator bei der Smyczek GmbH & Co. KG). In ihrem Anwenderbericht erläuterten sie den Einsatz des Viscom-Inspektionssystems S3088 SPI zur 3D-Lotpastenkontrolle. Anhand vieler interessanter Beispiele berichteten sie über den Nutzen des Systems und die Vorteile des Viscom Quality Uplinks – von der Prüfprogrammerstellung bis zum statistischen Prozesskontrolle.

Dank Quality Uplink SPI-Bilder zum AOI-Verifikationsplatz übertragen

Dank Quality Uplink können die SPI-Bilder zum AOI-Verifikationsplatz übertragen werden und erhöhen die Traceability. Da hier sowohl die AOI-Bilder als auch die SPI-Bilder mit allen Prüfdaten zur Verfügung stehen, waren Prozessschwächen exakt nachvollziehbar und konnten für die Optimierung eingesetzt werden. Die Firma Smyczek hat dies zum Beispiel für die Definition sinnvoller Fehlergrenzen am AOI, für die Drucker-Einrichtung und zur Verbesserung der Reinigungszyklen genutzt. Eines der bemerkenswertesten Ergebnisse war die Erkenntnis, dass ein zu häufiges Reinigen der Schablone die Pasteneigenschaften dramatisch verschlechtert.

Nach einer kurzen Pause ging es dann gleich weiter mit dem Thema Prozessoptimierung. Stefan Härter vom Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) referierte zum Thema „Gesicherte Verarbeitung von hochminiaturisierten Bauelementen“. Er zeigte in seinem umfassenden Vortrag, dass die weiter zunehmende Miniaturisierung als Technologietreiber in der Elektronikproduktion auch eine Anpassung der Prozesstechnik notwendig macht.

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