Kennzeichnungstechnik

Thermohärtender Digitaldruck gewinnt an Bedeutung

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Die Ad-hoc-Verfügbarkeit von Printolux bei Montagen und bei Projektübergaben, was die transportfreundlichen „Printolux-Basic-go Systeme“ ermöglichen, sowie der Vorteil, beim Kennzeichnungsdruck auch Barcodes aufnehmen zu können wurden bei der Präsentation besonders positiv aufgenommen. Dazu kam ein ungewöhnliches Zeichen der Wertschätzung: Die Freigabe von VW für Printolux erfolgte noch am 25. September 2014 gleich im Anschluss an die Präsentation. Dokumentiert wird diese Neuerung in Richtlinien, die VW in der Regel jeweils zum Jahreswechsel aktualisiert. Darin frei gegebene Kennzeichnungsverfahren sind jetzt Lasergravur, mechanische Gravur, Prägung und das Printolux-Verfahren. Die Richtlinien sind für alle Unternehmen verbindlich, die Komponenten für den Karosseriebau an VW liefern und diese mit Kennzeichnungen versehen müssen.

Weiteren Schub für das Verfahren

Bei der Herstellung von Kabelschildern, Betriebsmittelschildern, Schildern für Schaltschränke und Verteilerkästen oder Gefahrstoffschildern waren Siebdruck, Eloxalunterdruck und Gravur über Jahrzehnte dominant. Sie werden zunehmend vom Printolux-Verfahren ersetzt. Vor allem industrielle Anwender setzen dieses Verfahren zur Herstellung von Kennzeichnungsschildern verstärkt ein.

In diesem Zusammenhang bedeutet die jetzt erhaltene VW-Freigabe einen weiteren großen Schub für das Verfahren: Fast alle Anlagen- und Maschinenbauunternehmen, die für die deutsche Automobilindustrie arbeiten, können sich nun bei der Herstellung der notwendigen Kennzeichnungen der von ihren Kunden akzeptierten Technologie bedienen. Neben der Konformität mit den Kundenanforderungen bedeutet der Einsatz von Printolux für die Anwender auch die Realisierung großer Einsparpotenziale. Denn viele Praxisbeispiele stellen im direkten Vergleich unter Beweis, dass man mit Printolux bei der Kennzeichnungsherstellung deutlich weniger Arbeit einsetzen muss als mit etablierten Verfahren wie der Gravur oder dem Eloxalunterdruck. Diesbezüglich bietet das Unternehmen allen Interessenten auf Anfrage in der Praxis vorgenommene Leistungsvergleiche des eigenen Verfahrens mit der Lasergravur und der mechanischen Gravur an.

So funktioniert Printolux

Printolux bedient sich bei derHerstellung von Kennzeichnungsschildern des thermohärtenden Digitaldrucks und zeigt sich bei industriellen Einsätzen gegenüber der etablierten Kennzeichnungsherstellung in mehrfacher Hinsicht als überlegen: Es erweist sich als hoch beständig und flexibel und im Gegensatz zu den konventionellen Verfahren kann es mit unterschiedlichen Trägermaterialien eingesetzt werden (Metall, Kunststoff, Folien). Es ist durch die einfache Handhabung und den Einsatz von Nutzenbogen sehr wirtschaftlich. Schließlich arbeitet es auch mit einfach transportierbaren Herstellungssystemen und kann bei Montagen und Projekten direkt vor Ort eingesetzt werden, was bei Projektabnahmen zu schnellen Kennzeichnungsergänzungen oder Änderungen führt. Verzögerungen durch das Warten auf neu bestellte Kennzeichnungen sind dadurch obsolet.

Verschiedene Drucksysteme

Das Printolux-Verfahren hält die Tinte nicht physikalisch auf dem Trägermaterial fest (Adhäsion), sondern stellt eine chemische Verbindung (Kohäsion) zwischen Tinte und Trägermaterial her. Dieser Verfahrenskern sorgt so für die hohe Beständigkeit. Die einfache Handhabung ermöglicht eine problemlose und zügige Implementierung in viele Produktionsabläufe. Eine ausführliche Einweisung – auf Wunsch auch online möglich – genügt.

Durch eine entsprechende Software lassen sich die gewünschten Formate, Druckbilder, Farben und Stückzahlen festlegen. Die Drucksysteme sind von der mobilen Basiseinheit bis zum großen System Printolux-FB-140-Plus in mehreren Varianten erhältlich (derzeit maximale Druckfläche 320 x 540 mm). Bei der Bereitstellung konfektionierter, unbedruckter Schilder folgt Printolux in jeder Hinsicht dem Bedarf der industriellen Kennzeichnung. Von den unterschiedlichen Materialien und Materialstärken, die zurzeit angeboten werden, gibt es schon über 1000 Formate auf Nutzenbogen, und dieses Angebot wird ständig ausgeweitet.

* Peter Jakob hat das Printolux-Verfahren entwickelt und das Unternehmen im Jahr 2008 in 67227 Frankenthal gegründet, Tel. (06223) 6000-902, p.jakob@printolux.com.

(ID:43035573)