Anbieter zum Thema
Im nächsten Geschäftsjahr soll beispielsweise am Hubbalkenofen 6 im Warmbandwerk 2 in Duisburg Abwärme ausgekoppelt werden. Mit zusätzlich 25.000 Megawattstunden pro Jahr, was dem Heizbedarf von etwa 1700 Einfamilienhäusern entspricht, liefert Thyssen-Krupp Steel Europe im Ganzen so Wärme für knapp 20.000 Haushalte. Das Stahlunternehmen ist damit im Ruhrgebiet der größte industrielle Einspeiser in die Fernwärmenetze. Auch intern wird Abwärme genutzt: Eingesetzt in Produktionsprozessen oder zur Versorgung der eigenen Liegenschaften.
Regenerativbrenner in den Warmbandwerken reduzieren Gasverbrauch der Stoßöfen
Zusätzlich helfen moderne Technologien dabei, Energie einzusparen und Ressourcen zu schonen. So reduzieren etwa Regenerativbrenner in den Warmbandwerken den Gasverbrauch der Stoßöfen. Abgaswärme auf höchstem Temperaturniveau wird damit direkt gespeichert und die Energie wieder dem Brennprozess zugeführt. Dadurch können Energieverbräuche und CO2-Emissionen weiter gesenkt werden.
Um die Energieflüsse noch transparenter zu machen, führt Thyssen-Krupp Steel Europe derzeit flächendeckend eine neue Software ein. Damit können die Betriebe ihre Verbräuche rund um die Uhr überwachen und auswerten. Das eröffnet nachhaltig die Chance, weitere Einsparpotenziale direkt zu identifizieren.
(ID:35082320)