Neustart Thyssenkrupp gibt Startschuss für Stranggießanlage nebst Warmbandwerk

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Am 4. Juli hat Thyssenkrupp in Duisburg seine rund 800 Millionen Euro teure Neuanlage für die Brammenherstellung und das Walzen in Betrieb genommen ...

Am 4. Juli begann die Produktion von Brammen im neuen Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel in Duisburg. Die Brammen (Symbolbild) werden dann zu Blechen gewalzt. Wie es heißt, sichert die neue Anlage Arbeitsplätze und unterstützt mit ihren Produkten die Klimaziele.(Bild:  Thyssenkrupp Steel)
Am 4. Juli begann die Produktion von Brammen im neuen Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel in Duisburg. Die Brammen (Symbolbild) werden dann zu Blechen gewalzt. Wie es heißt, sichert die neue Anlage Arbeitsplätze und unterstützt mit ihren Produkten die Klimaziele.
(Bild: Thyssenkrupp Steel)

Das rund 800 Millionen Euro kostende neue Stahlwerk in Duisburg hat Thyssenkrupp Steel, bekanntlich Deutschlands größter Stahlhersteller, nun, nach rund zwei Jahren Bauzeit, offiziell in Betrieb genommen. Zu den Anlagen gehören unter anderem eine sogenannte Stranggießanlage, die formbaren Stahl in feste Blöcke, sogenannte Brammen, verwandelt und auch ein neues Warmbandwerk, in dem die heißen Brammen zu Blechen verarbeitet werden, wie man erfährt. Beide Anlagen ersetzten eine über 20 Jahre alte Gießwalzanlage. Laut Thyssenkrupp steigern die neuen Anlagen die Qualität der Stahlprodukte und sorgen gleichzeitig für eine bessere Auslastung der vorgeschalteten Stahlerzeugung. Im Endeffekt können jetzt festere und dünnere Premiumstähle hergestellt werden, die zum Beispiel im Bereich der E-Mobilität und allgemein für die Energiewende ihre Einsatzfelder finden.

Startschuss für eine rund 800-Millionen-Investition bei Thyssenkrupp Steel in Duisburg. Von links: Dr. Harald Espenhahn, Head of Technology, Environment & Maintenance, Dennis Grimm, Vorstandssprecher des Unternehmens, Mona Neubaur, Wirtschafts- und Klimaministerin, Ilse Henne, die Aufsichtsratsvorsitzende, und Sören Link, der Oberbürgermeister.(Bild:  Thyssenkrupp Steel)
Startschuss für eine rund 800-Millionen-Investition bei Thyssenkrupp Steel in Duisburg. Von links: Dr. Harald Espenhahn, Head of Technology, Environment & Maintenance, Dennis Grimm, Vorstandssprecher des Unternehmens, Mona Neubaur, Wirtschafts- und Klimaministerin, Ilse Henne, die Aufsichtsratsvorsitzende, und Sören Link, der Oberbürgermeister.
(Bild: Thyssenkrupp Steel)

Mit dieser Investition will Thyssenkrupp Steel in herausfordernden Zeiten seine Position am Stahlmarkt stärken. Auch gilt das Ganze als positives Signal für den Standort Duisburg und dessen Belegschaft. Nicht zuletzt steht die Thyssenkrupp-Stahlsparte dennoch unter großem Druck, weshalb rund 5.000 Stellen von den derzeit etwa 26.000 gestrichen werden sollen und weitere 6.000 will man ausgliedern.

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