Alles der Reihe nach! Thyssenkrupp beschleunigt Umbau der Stahlsparte

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Der Industriekonzern Thyssenkrupp will nach eigener Aussage beim tiefgreifenden Umbau seiner Stahlsparte nun zügig weitermachen ...

Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez erklärt, wie es in Zukunft mit der Umstrukturierung der Stahlsparte und einigen Bereichen davon weitergehen soll ...(Bild:  Thyssenkrupp)
Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez erklärt, wie es in Zukunft mit der Umstrukturierung der Stahlsparte und einigen Bereichen davon weitergehen soll ...
(Bild: Thyssenkrupp)

Der Industriekonzern Thyssenkrupp könnte sich im Zuge seines tiefgreifenden Umbaus von der Mehrheit seiner Stahlsparte trennen. Und auf die Frage, wie schnell die nächsten 30 Prozent von Thyssenkrupp an den tschechischen Unternehmer Daniel Kretinsky von der EP Group abgegeben werden, kommentierte Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez, dass das ohne weiter Zeit zu verlieren, aber in der richtigen Reihenfolge ablaufen wird. Zunächst einmal müsse man den Stahlbereich restrukturieren. Deshalb verhandle der Stahlvorstand mit dem dortigen Betriebsrat und der IG Metall. Danach will man erst die nächsten Schritte in Richtung eines 50:50-Joint-Ventures vollziehen. Aus Lopez` Sicht werden das nach der Abspaltung eines Minderheitsanteils von TKMS in den kommenden Jahren Material Services und anschließend Automotive ausgegliedert. Dafür müsse aber zunächst deren Kapitalmarktfähigkeit hergestellt werden. Im dritten Bereich, der Sektion Decarbon Technologies, geht er davon aus, dass die grünen Märkte erst später als zunächst gedacht Fahrt aufnehmen werden. Ob es auf Dauer auch eine weitere Aufstockung des Anteils von EP Group geben kann, ließ Lopez offen.

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