Der Stellenabbau kommt Jobstreichungen bei Thyssenkrupp Steel sollen Sozialplan folgen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Thyssenkrupp Steel Europe will laut Medienbericht am angekündigten Abbau von rund 11.000 Stellen festhalten. Nun strebt Deutschlands Stahlgigant einen Sozialplan an.

Der von Thyssenkrupp Steel Europe angekündigte Abbau von rund 11.000 Stellen wird durchgezogen, heißt es jetzt. Aber zuvor will man einen Sozialplan auf die Beine stellen, der den Forderungen der IG Metall entgegenkommt.(Bild:  Thyssenkrupp)
Der von Thyssenkrupp Steel Europe angekündigte Abbau von rund 11.000 Stellen wird durchgezogen, heißt es jetzt. Aber zuvor will man einen Sozialplan auf die Beine stellen, der den Forderungen der IG Metall entgegenkommt.
(Bild: Thyssenkrupp)

In Kürze, heißt es von Dirk Schulte, dem Personalvorstand von Thyssenkrupp Steel Europe, sollen Tarifverhandlungen mit der IG Metall beginnen. Im angestrebten Sozialplan sollten unter anderem Regelungen zu Instrumenten wie Altersteilzeit, Abfindungen und Transfergesellschaften festgeschrieben werden. Ein Hauptaugenmerk liege darauf, die betroffenen Personen in einen neuen Job zu bringen. Die Zahl 11.000 steht laut Schulte aber unverrückbar.

Stellenabbau nur unter Bedingungen der IG Metall

Thyssenkrupp Steel hatte im November 2024 Pläne auf den Tisch gelegt, nach denen die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb von sechs Jahren von aktuell knapp 27.000 auf 16.000 schrumpfen soll. Rund 5.000 davon sollen bis Ende 2030 durch, wie es heißt, Anpassungen in Produktion und Verwaltung, abgebaut und 6.000 weitere Stellen durch Ausgliederungen auf externe Dienstleister oder Geschäftsverkäufe ausgelagert werden. Die IG Metall kritisierte das Unternehmen daraufhin scharf und drohte erbitterten Widerstand an. Die Gewerkschaft hatte damals als Vorbedingung für Verhandlungen verlangt, dass betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen ausgeschlossen werden und es eine langfristige Finanzierung für das Unternehmen gibt.

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