Neue Wege Thyssenkrupp Steel kommt um Neuaufstellung nicht herum

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Der Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp Steel, Sigmar Gabriel, hat eine Neuaufstellung von Deutschlands größtem Stahlhersteller angekündigt, wie die dpa meldet.

Thyssenkrupp Steel verkauft weniger Stahl als man produzieren könnte. Das geht auf Dauer nicht gut. Deshalb setzen die Entscheider des Stahlkonzerns auf eine Neuaufstellung. Doch das kann auch für Jobverluste sorgen, wie der Vorstand offen zugibt.(Bild:  dpa)
Thyssenkrupp Steel verkauft weniger Stahl als man produzieren könnte. Das geht auf Dauer nicht gut. Deshalb setzen die Entscheider des Stahlkonzerns auf eine Neuaufstellung. Doch das kann auch für Jobverluste sorgen, wie der Vorstand offen zugibt.
(Bild: dpa)

„Wir können nicht so weitermachen wie bisher“, kommentierte Sigmar Gabriel jetzt gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Thyssenkrupp Steel benötige deshalb eine grundlegende Neuaufstellung. Demnach habe der Konzern Anlagen, die auf eine jährliche Produktion von knapp 12 Millionen Tonnen Stahl ausgelegt seien, aber verkauft würden derzeit nur 75 Prozent des Machbaren. Gabriel befürchtet außerdem, dass der Trend eher nach unten geht. Eine gewisse Zeit lasse sich das ohne Anpassungen überbrücken, aber nicht auf Dauer, heißt es weiter. Jetzt gehe es darum, dass alle bei Thyssenkrupp Steel einen Plan entwickelten, der das Unternehmen fit für die Zukunft mache.

Thyssenkrupp-Steel-Neuaufstellung wird Arbeitskräfte kosten

Angesichts der Lage, ist geplant, dass der Vorstand von Thyssenkrupp Steel bis Mitte April ein Konzept vorlegen wird, kündigte Gabriel im WAZ-Interview an. Wie sich die aktuelle Situation auf die zukünftige Beschäftigung in den nächsten Jahren auswirken werde, sei dabei eine der Fragen, mit denen sich der Vorstand des Stahlkonzerns selbstverständlich befassen müsse. Es kann aber sicher nicht ausgeschlossen werden, dass bei Kapazitätsanpassungen auch ein Beschäftigungsabbau erfolgt, gab Gabriel in dem Gespräch zu.

In der Stahlsparte sind etwa 27.000 Menschen beschäftigt. Davon rund 13.000 allein in Duisburg. Die Sparte habe derzeit, wie so viele Unternehmen in Deutschland, mit der Konjunkturschwäche sowie hohen Energie- und Rohstoffpreisen zu kämpfen. Der Mutterkonzern Thyssenkrupp plane eine Verselbstständigung der Sparte.

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