E-Mobilität Das sind die zehn günstigsten E-Autos

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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E-Autos kosten noch immer mehr Geld als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Gleichwohl gibt es mittlerweile ein gutes Angebot von BEV unter 30.000 Euro. Wir zeigen die Top 10.

Das Angebot an E-Autos ist gegenüber dem Jahr 2024 deutlich gewachsen. Die Preise sind zugleich stark gesunken.(Bild:  Hyundai)
Das Angebot an E-Autos ist gegenüber dem Jahr 2024 deutlich gewachsen. Die Preise sind zugleich stark gesunken.
(Bild: Hyundai)

Gute Nachrichten für Autokäufer: Das Angebot kompakter und kleiner Elektroautos ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich gewachsen. 15 Modelle gibt es mittlerweile unter 30.000 Euro Listenpreis – und mit der neuen staatlichen Förderung wird es noch günstiger. Momentan gebe einige Hersteller einen freiwilligen Rabatt, zusätzlich zur Kaufprämie des Bundes.

Der Preisabstand zwischen E-Autos und vergleichbaren Verbrennern ist laut einer Studie von Ferdinand Dudenhöffer gesunken. Zwischen den Durchschnittspreisen der Top-20-Verbrenner und der Top-20-BEVs sieht er inzwischen eine Lücke von knapp 1.600 Euro. Vor gut einem Jahr, im September 2024, waren es mehr als 7.500 Euro. Die damalige Zahl basiert zwar auf einem etwas anderen Fahrzeugmix, die Richtung, in die sich die Preise zuletzt entwickeln, ist aber eindeutig.

Dudenhöffers Vergleich nutzt nicht die offiziellen Listenpreise der Hersteller, sondern die tatsächlichen Transaktionspreise. Hatte Dudenhöffer im September 2024 noch durchschnittlich 12,9 Prozent Rabatt in seiner Stichprobe festgestellt, waren es im vergangenen Oktober 19 Prozent. Unter anderem räumten Seat, BMW, Opel, Kia und der chinesische Hersteller BYD hohe Rabatte ein.

Die Kaufprämie im Detail

Zugleich sorgt die neue E-Auto-Kaufprämie der Bundesregierung für zusätzliche Entlastung. Rückwirkend zum 1. Januar 2026 fördert der Staat den Kauf und das Leasing von elektrisch angetriebenen Autos je nach persönlichen Umständen und Fahrzeugart mit 1.500 bis 6.000 Euro.

Die Basisförderung für reine Elektroautos liegt bei 3.000 Euro. Für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60.000 Euro gibt es 4.000 Euro, bei einem Maximal-Einkommen von 45.000 Euro sogar 5.000 Euro. Pro Kind steigt die Förderung um 500 Euro, insgesamt um höchstens 1.000 Euro. Die Fördergrenze liegt bei einem Haushaltseinkommen von 80.000 Euro – bei zwei Kindern verschiebt sich diese auf maximal 90.000 Euro.

Insgesamt stehen drei Milliarden Euro für etwa 800.000 geförderte Fahrzeuge bis 2029 zur Verfügung.

Durchschnittlicher E-Autopreis: Über 40.000 Euro

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Deloitte kosten E-Autos im Schnitt etwa 42.000 Euro. Doch der Abstand schrumpft: Während der Preisaufschlag im Jahr 2018 noch über 50 Prozent betrug, liegt er heute bei etwa 15 bis 20 Prozent in Europa.

Vergleicht man konkrete Modelle, wird der Fortschritt deutlich: Ein Volkswagen ID 3 ist mittlerweile ungefähr 13 Prozent teurer als ein vergleichbarer Golf. Mit der neuen Kaufprämie kann dieser Aufschlag für Käufer zumindest teilweise kompensiert werden.

Die zehn günstigsten E-Autos in Deutschland

Das sind die momentan zehn günstigsten E-Autos:

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Hinweis: Alle Preisangaben sind Listenpreise ohne Förderung, Stand Januar 2026. Die tatsächlichen Kosten können durch Händlerrabatte abweichen.

Die meistverkauften E-Autos

Die Statistik der Neuzulassungen des Kraftfahrtbundesamtes zeigt die erfolgreichsten E-Modelle des Jahres 2025.

  • 1. VW ID 7 (34.563 Stück)
  • 2. VW ID 3 (31.938)
  • 3. VW ID 4/5 (26.550)
  • 4. Skoda Elroq (25.426)
  • 5. Skoda Enyaq (25.383)
  • 6. BMW X1 (18.957)
  • 7. Cupra Born (18.847)
  • 8. Mini (15.495)
  • 9. Cupra Tavascan (14.036)
  • 10. Audi A6 (13.778)

Die Top 10 E-Autos nach Preis

Hier sind die Modellvorschauen und Fahrberichte der günstigsten E-Autos Deutschlands.

Diese Modelle haben die Top 10 knapp verfehlt

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